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Nordico Stadtmuseum Linz

Das Nordico Stadtmuseum ist ein vernetzter, lebendiger Ort des Geschichten-Erzählens und innovativer Museumsarbeit. Es ist auch Lern- sowie Bildungsort und steht für Linzer Identität im stadtgeschichtlichen Kontext. Die reich­hal­ti­ge Samm­lung des Nordico setzt sich aus der Kunst­samm­lung, der stadt­his­to­ri­schen und der archäo­lo­gi­schen Samm­lung zusam­men. Parallel dazu beleuchten Sonderausstellungen stadtgeschichtlich relevante Themen - größtenteils mit Exponaten aus den eigenen Beständen.
Für all jene, die die Geschich­te, Iden­ti­tät und Kul­tur von Linz ken­nen­ler­nen möch­ten bietet das Nordico Stadt­mu­se­um ein ein­zig­ar­ti­ges Erleb­nis. Durch his­to­ri­sche Expo­na­te aus der viel­fäl­ti­gen Samm­lung des Stadt­mu­se­ums und leben­di­ge Ver­mitt­lung kön­nen Besucher*innen die Viel­falt der Stadt, ihre Ein­zig­ar­tig­kei­ten und beson­de­ren Eigen­hei­ten ent­de­cken. Tief in die Stadt­ge­schich­te ein­tau­chen, oder auch 2000 Jah­re Linz im Zeit­raf­fer erle­ben: im Nordico ist alles möglich.

Mehr zu den aktuellen Ausstellungen auf www.nordico.at/ausstellungen/aktuell

(Foto: © Gregor Graf)

Kontakt

Nordico Stadtmuseum Linz
Dametzstraße 23
A-4020 Linz

Telefon: +43 732 7070 1901
E-Mail: nordico@nordico.at

 

ÖFFNUNGSZEITEN
Di–So: 10–18 Uhr, Do: 10–20 Uhr, Mo: geschlos­sen
HINWEIS: Während Umbauzeiten der Sonderausstellung ist das Museum geschlossen.

ANREISEMÖGLICHKEITEN
Straßenbahn
Linie 1,2, 3 oder 4: Haltestelle Mozartkreuzung oder Taubenmarkt (je ca. 8 Gehminuten entfernt)
Bewertungschronik

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Bewertungen & Berichte Nordico Stadtmuseum Linz

Ausstellung

Death Positive

Gestorben wird immer

Der Tod ist ein sehr lebendiger Begleiter. Mal leise oder laut, oft unerwartet und manchmal herbeigesehnt. Und trotzdem schieben wir ihn gerne weit weg von uns. Diese Ausstellung holt ihn mitten ins Zentrum – behutsam, konfrontativ, humorvoll und radikal ehrlich. Denn: Sterben müssen wir alle. Also reden wir darüber, bevor es zu spät ist.

Wir alle ster­ben. End­lich eine Gemein­sam­keit, auf die Ver­lass ist. Trotz­dem schie­ben wir den Tod gern weg – bis er plötz­lich da ist. Ganz nah. Dann kom­men die Fra­gen: Was geschieht mit dem Kör­per? Wer ent­schei­det? Wie wol­len wir bestat­tet wer­den? Was spen­det uns Trost?

Death Posi­ti­ve ist nicht nur Aus­stel­lungs­ti­tel, son­dern eine Bewe­gung: Sie holt den Tod mit­ten ins Leben und setzt auf einen offe­nen, infor­mier­ten Umgang mit Ster­ben, Tod und Trau­er. Denn über das Ster­ben zu reden hat noch nie­man­den umge­bracht. Auch Humor kann hel­fen: Er schafft Abstand, wenn etwas zu nah kommt, und macht mög­lich, über das Unaus­weich­li­che zu spre­chen.

Die Aus­stel­lung blickt auf Kör­per, Ritua­le, Recht, Reli­gi­on, Medi­zin und Geschäft, auf Abschied, Trau­er und Erin­ne­rung. Zwi­schen Klapp­sarg und Pilz­ur­ne, Herz­stich und Bucket­list, Lei­chen­schmaus und Vinyl-Bestat­tung zeigt sie, wie viel­fäl­tig unser Umgang mit dem Tod ist.

Kunst­wer­ke, Instal­la­tio­nen, Video- Inter­views und Objek­te aus Samm­lung und Leih­ga­ben grei­fen das Memen­to Mori auf – die Erin­ne­rung an die eige­ne End­lich­keit. Auch Linz hat sei­ne Geschich­ten und Orte des Ster­bens. Die Schau Death Posi­ti­ve lädt ein zum Reflek­tie­ren, Mit­füh­len und Inne­hal­ten. Denn letzt­lich geht es nicht nur um die Toten, son­dern um Bezie­hun­gen, Erin­ne­rung und das Leben nach dem Ver­lust.

Der Tod ist nicht das Gegen­teil des Lebens. Er ist mit­ten­drin. Also reden wir dar­über, bevor es zu spät ist.

Künstler:innen:
Mari­na Abra­mo­vić, Leo Adler, Bran­ko Andrić, Sieg­fried Anz­in­ger, Chi­ho Aono, Lud­wig Aspöck, Valen­tin Ber­nau­er, Rena­te Bertl­mann, Ger­hard Brandl, Diet­mar Brehm, Nor­ber­ti­ne von Bress­lern-Roth, Kle­mens Brosch, Wil­helm Camer­lo­her, The­re­sa Ulri­ke Cell­nigg, Olia Fedo­ro­va, Mar­git Feye­rer-Fleisch­and­erl, Paul Flo­ra, Bern­hard Fuchs, Robert Gabris, Bea­te Gat­schel­ho­fer, Franz Glau­back­er, Hil­de Gold­schmidt, Bir­ke Gorm, Gre­gor Graf, Katha­ri­na Gru­zei, Ursu­la Gutt­mann, Her­mann Hai­der, Karl Hayd, Inga Hehn, Hein­rich Hei­ders­ber­ger, Franz Kap­fer, Karl-Heinz Klopf, Ana­tol Kno­tek, Sabi­ne Köst­ler, Paul Kranz­ler, Augus­te Kron­heim, Alfred Kubin, Kurt Lack­ner, Maria Lass­nig, Rudolf Leit­ner-Gründ­berg, Fini Leo­nor, Lin­da Luse, Andrea Lüth, Haru­ko Maeda, Johan­na Mark / Medul­la, Mary Mayr­ho­fer, Son­ja Mel­ler, Ste­fa­nie Mos­ham­mer, Muje­res Cre­an­do (María Galin­do, Danitza Luna), Maria Nalb­an­to­va, Fan­ny Newald, Mar­git Pal­me, Moni­ka Pich­ler, Georg Pin­terit­sch, Ros­wi­tha Poto­c­nik, Remo Rauscher, Patrick Ray­naud, Heinz Rit­ter, Franz Sedlacek, Lou Seidl, Seve­rin Standh­ar­tin­ger, Inge­borg Strobl, Mat­hil­de ter Hei­j­ne, Oswald Tschirt­ner, Timm Ulrichs, Vild­an Tura­lić, Vin­cent van Gogh, VIDEO.SCKRE, Anton Watzl

Kura­to­rin: Klau­dia Kres­leh­ner
Aus­stel­lungs­ge­stal­tung: MOOI Design

Im Rah­men der Aus­stel­lung koope­riert das Nordico Stadt­mu­se­um Linz mit der inter­na­tio­na­len Kunst- und Schreib­initia­ti­ve GRIE­F­YARDS. Das par­ti­zi­pa­ti­ve Pro­jekt lädt Men­schen dazu ein, anony­me Brie­fe an ver­stor­be­ne Ange­hö­ri­ge oder gelieb­te Men­schen zu ver­fas­sen – als per­sön­li­che Form von Erin­ne­rung, Trau­er und Ver­bun­den­heit.

(Bild: Timm Ulrichs, The End, 1970/16.05.1981)

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2 Ausstellung

Linz Blick. Die Stadt im Fokus

Naturgemäß hat das Nordico als Stadtmuseum eine Hauptprotagonistin: Linz. Die Vielfalt der Stadt, ihre Einzigartigkeiten, unterschiedlichen Ausprägungen und besonderen Eigenheiten sind stets im Blick.

In die­sem neu­en Teil der Samm­lungs­schau zeu­gen daher glei­cher­ma­ßen Kunst­wer­ke wie volks­kund­li­che Objek­te und ande­re sel­te­ne Doku­men­te von den Linzer*innen, den Tra­di­tio­nen oder spe­zi­el­len Bege­ben­hei­ten. Dazu gehö­ren das sich stets ver­än­dern­de Stadt­bild, Mobi­li­tät, das urba­ne Leben, künst­le­ri­sches Schaf­fen, her­aus­ra­gen­de Per­so­nen, his­to­ri­sche Ereig­nis­se und Zuschrei­bun­gen, wie jene als ​„Füh­rer­stadt“; die ein­zi­ge inner­halb Öster­reichs wäh­rend der Dik­ta­tur des Natio­nal­so­zia­lis­mus. Als Hoch­burg der Indus­trie rücken auch die Wirt­schaft und das Arbei­ten in den Fokus. Zuletzt bleibt stets die Fra­ge: Was ist typisch Linz?

Für die leben­di­ge Ver­mitt­lung der ver­schie­de­nen Schwer­punk­te kom­men neue Zugangs­for­men wie Aug­men­ted Rea­li­ty zum Ein­satz und zwi­schen­durch tref­fen die Besucher*innen immer wie­der auf die bei­den fik­ti­ven Museumsbewohner*innen: die Stadt­mu­se und der Hofrat.

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Ausstellung

Linz kompakt. Eine kurze Stadtgeschichte

Die neue Samm­lungs­schau kon­zen­triert sich voll und ganz auf die geball­te Geschich­te der Stadt. Das extra dafür umge­bau­te Erd­ge­schoss des Nordico ist der ein­zi­ge Ort in Linz, wo in acht Kapi­teln die Stadt­ge­schich­te kom­pakt erzählt wird. Hier wer­den über 2000 Jah­re Linz im Zeit­raf­fer erleb­bar. Das neue For­mat fasst in unter­schied­li­chen Medi­en prä­gen­de Ereig­nis­se der Stadt zusam­men und zeigt ihre Ent­wick­lung von der kel­ti­schen Sied­lung zur Lan­des­haupt­stadt, vom über­re­gio­na­len Ver­kehrs­kno­ten­punkt zum Indus­trie­stand­ort bis schließ­lich hin zur selbst­be­stimm­ten Kul­tur­stadt. Dabei wer­den unter­schied­li­che Ein­flüs­se auf die Gescheh­nis­se, wie die Lage an der Donau oder wech­seln­de poli­ti­sche Ideo­lo­gien, sichtbar.

Mit viel Platz zum wei­te­ren Ein­tau­chen und Ver­wei­len bie­tet die Rei­se durch die Chro­nik der Lan­des­haupt­stadt für alle etwas Neu­es. Im Lin­zer Zim­mer wird ein ani­mier­ter Film zur Stadt gezeigt, es ste­hen eine umfang­rei­che Hand­bi­blio­thek und, frei benutz­ba­re Tablets mit Zugang zur Nordico Media­thek sowie zur Online-Samm­lung zur Ver­fü­gung.

Im Sep­tem­ber 2023 wird die neu kon­zi­pier­te Samm­lungs­schau eine kom­plet­te Erwei­te­rung im gesam­ten 2. Ober­ge­schoss erfah­ren. In der Aus­stel­lung Linz Blick steht die gebau­te und geleb­te Stadt im Mit­tel­punkt. Wir fra­gen uns, was typisch Linz bedeu­tet und unter­su­chen, wie sich die Ver­gan­gen­heit mit der Gegen­wart ver­bin­det und wel­che Kon­ti­nui­tä­ten bis heu­te erkenn­bar sind.

Kura­to­rin­nen: Andrea Bina, Lisa Schmidt
Gra­fik & Aus­stel­lungs­ge­stal­tung: Abtei­lung eins
Aus­stel­lungs­ar­chi­tek­tur: any:time architekten

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Kinderprogramm

Origami Sterne falten

in der Kinderkulturwoche

Schritt für Schritt, Fal­te für Fal­te, ent­steht ein Stern und dabei kom­men wir in eine kon­zen­triert-medi­ta­ti­ve Stim­mung. Wer will, kann über das Leben spre­chen oder über Erin­ne­run­gen, Abschie­de oder über Ver­lus­te; wer will kann Abschieds­ri­tua­le tei­len, oder Gedan­ken dar­über, wie wir mit dem Feh­len eines Men­schen umge­hen und das, was uns dabei ver­bin­det. Oder ein­fach nur Ster­ne­fal­ten. Die Ster­ne wer­den Teil der Aus­stel­lung Death Posi­ti­ve. oder sie kön­nen wei­ter­ge­ge­ben oder mit­ge­nom­men werden.

15:00–17:00 Uhr
inkl. Muse­ums­ein­tritt: 2 €
Platz­re­ser­vie­rung über Kon­takt­for­mu­lar oder unter +43 732 7070 1912 erbeten

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Gespräch

BestOff 2026: Artistic Research Roundtable 1

Die Künstler:innen Valen­ti­na Rodrí­guez Mora­les, Mar­cel-Niko­dem Dzie­wul­ski, Marie­lui­sa Leng­lach­ner und Katha­ri­na Maria Wim­mer prä­sen­tie­ren ihre For­schungs­ar­bei­ten unter dem The­men­pool Extrak­ti­vis­mus, Öko­lo­gie und Faschis­mus. Die vier Pro­jek­te unter­su­chen Macht- und Herr­schafts­sys­te­me, die in Mate­ria­li­en und Land­schaf­ten ein­ge­schrie­ben sind. Die künst­le­ri­schen For­schun­gen zu Koh­le, Mar­mor, Goog­le-Rechen­zen­tren und den Flüs­sen Donau und Río Danu­bio, ver­bin­den mate­ri­el­le und his­to­ri­sche Recher­che mit per­sön­li­chen und spe­ku­la­ti­ven Per­spek­ti­ven. Die Ver­an­stal­tung ist Teil der BestOff 2026 der Kunst­uni­ver­si­tät Linz.

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Familienprogramm

Día de Muertos. Das Fest des Todes

Für Kin­der und Erwach­se­ne ab 6 Jah­re

Día de los Muer­tos, eine Tra­di­ti­on aus Mexi­ko, gedenkt den Toten in einem rau­schen­den Fest einer Farb­ex­plo­si­on und lebens­be­ja­hen­der Freu­de. Wir las­sen uns davon inspi­rie­ren indem wir bun­te Mas­ken machen, Ske­let­te aus Papier oder Mar­zi­pan­köp­fe und dann in der Aus­stel­lung und im öffent­li­chen Raum beim Muse­um her­um­zie­hen. Wir erlau­ben uns ver­schie­de­ne Kul­tu­ren zu ver­bin­den und nüt­zen dies auch, um auf Hal­lo­ween ein­zu­stim­men: Alles, was wir hier erzeu­gen kann für das eige­ne Hal­lo­ween­fest als Deko ver­wen­det werden!

Die Ver­an­stal­tung beinhal­tet auch einen Blick in die Aus­stel­lung Death Posi­ti­ve. Gestor­ben wird immer und eine Kurz­füh­rung zum The­ma.

15:00–17:00 Uhr
Kos­ten: nur Muse­ums­ein­tritt
Platz reser­vie­ren erfor­der­lich unter +43 732 7070 1912 oder via Kontaktformular

(Bild: Medulla Textiles / Johanna Mark, Fancy Death, 2025)

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Treff

Briefe an die Toten schreiben

GRIE­F­YARDS ist ein inter­na­tio­na­les Kunst- und Schreib­pro­jekt, initi­iert von Celi­ne Van­hout­te und Rosa Bra­ber, das Raum für Trau­er, Lie­be und Erin­ne­rung schafft. Im Rah­men der Aus­stel­lung Death Posi­ti­ve. Gestor­ben wird immer laden Brief­käs­ten im Lin­zer Stadt­ge­biet dazu ein, anonym Brie­fe an gelieb­te Ver­stor­be­ne zu schrei­ben. Eine Aus­wahl die­ser Brie­fe wird von Künstler:innen in Kunst­wer­ke über­setzt und im Rah­men einer Ver­nis­sa­ge am 26. Novem­ber im Nordico mit Sto­rytel­ling-Per­for­man­ces gezeigt – poe­tisch, zugäng­lich und berüh­rend. Die Kunst­wer­ke sind bis zum Ende der Aus­stel­lung Death Posi­ti­ve (bis 0 4.04.27) zu sehen und erwerb­bar.

Kei­ne Anmel­dung, Kos­ten: nur Muse­ums­ein­tritt

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Gespräch

Let’s talk about Death

Füh­rung durch die Aus­stel­lung mit Kura­to­rin Klau­dia Kres­leh­ner, Pro­be­lie­gen im Sarg und anschlie­ßen­der Talk an der Sarg­bar mit Nico­le Hon­eck und Vere­na Brunn­bau­er.

Kos­ten: Füh­rungs­kar­te € 4 zzgl. Ein­tritt
Anmel­dung via Kon­takt­for­mu­lar oder unter +43 732 7070 1912

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Exkursion

Exkursion: Was der Körper über den Tod erzählt

Füh­rung durch die Patho­lo­gie mit Rupert Lan­ger und Mari­on Alme­der (Insti­tut für Patho­lo­gie, Kep­ler Universitätsklinikum)

Treff­punkt: Ecke Gruberstraße/​Weißenwolffstraße, vor dem Are­al des KUK

Kos­ten: € 7
Tickets nur über Kupf­ti­cket erhältlich

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Performance

GRIEFYARDS: Vernissage & Storytelling Performance

GRIE­F­YARDS ist ein inter­na­tio­na­les Kunst- und Schreib­pro­jekt, initi­iert von Celi­ne Van­hout­te und Rosa Bra­ber, das Raum für Trau­er, Lie­be und Erin­ne­rung schafft. Im Rah­men der Aus­stel­lung Death Posi­ti­ve. Gestor­ben wird immer laden Brief­käs­ten im Lin­zer Stadt­ge­biet dazu ein, anonym Brie­fe an gelieb­te Ver­stor­be­ne zu schrei­ben. Eine Aus­wahl die­ser Brie­fe wird von Künstler:innen in Kunst­wer­ke über­setzt und im Rah­men einer Ver­nis­sa­ge im Nordico mit Sto­rytel­ling-Per­for­man­ces gezeigt – poe­tisch, zugäng­lich und berüh­rend. Die Kunst­wer­ke sind bis zum Ende der Aus­stel­lung Death Posi­ti­ve (bis 04.04.27) zu sehen und erwerb­bar.

Künstler:innen: Valen­tin Ber­nau­er, Bloo­ming in May, Rosa­lie Goess-Enzen­berg, Melina Gold, Anto­nio Labu­har, Marie-Andrée Pel­le­rin, Julia Rya­gu­zo­va, Hele­ne Trax­ler, Lau­ra Weiss und Rose­ma­rie Zacher

Per­for­mance: Rosa Bra­ber
Kon­zept & Text: Celi­ne Van­hout­te & Rosa Bra­ber
Begrü­ßung: Andrea Bina, Lei­tung Nordico
Eröff­nung: Kura­to­rin Klau­dia Kreslehner

Anmel­dung zur Ver­nis­sa­ge & Sto­rytel­ling Per­for­mance erbe­ten via fol­gen­dem Kon­takt­for­mu­lar oder unter +43 732 7070 1912.

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Stadtführung

Friedhofsgemunkel: Tour und Punsch am Barbarafriedhof

Über den Tod wird viel gemun­kelt. Bei einem Rund­gang spre­chen wir über Mythen und Fak­ten in der Trau­er, im Ster­ben und natür­lich auch im Leben.

Treff­punkt: Bar­ba­raf­ried­hof Haupt­ein­gang

Kos­ten: € 7
Tickets nur über Kupf­ti­cket erhältlich

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Ausstellung virtuell

3D-Rund­gang durch ​„100% Linz”

Die Samm­lungs­prä­sen­ta­ti­on ​„100% Linz. Kalei­do­skop einer Stadt” im Nordico Stadt­mu­se­um kann auch vir­tu­ell via 3D-Rund­gang erlebt wer­den. Mit die­ser Schau gibt das Muse­um Ver­bor­ge­nes aus sei­nem Erin­ne­rungs­spei­cher preis. Wie ein Kalei­do­skop spie­gelt sie Linz in vie­len Facet­ten wider und bringt sei­ne Muse­ums­stü­cke in neue Zusam­men­hän­ge. Die offe­ne Erzäh­lung bie­tet lust­vol­le Ein­bli­cke in die Stadt­ge­schich­te. Alle Expo­na­te stam­men zu 100% aus der eige­nen Samm­lung und ste­hen für eine Zeit oder ein Ereig­nis, wel­ches mit Linz ver­bun­den ist.

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Führung

Führungen & Museumsgespräche

Die Kunst- und Kul­tur­ver­mitt­lung will mit Ihnen in den Dia­log tre­ten. Brin­gen Sie Ihre eige­nen Erin­ne­run­gen, Ihre per­sön­li­chen Stadt­ge­schich­ten ein und äußern Sie sich zu aktu­el­len Ent­wick­lun­gen in der Stadt. Wir hören Ihnen zu und dis­ku­tie­ren mit Ihnen. Das Team der Kunst­ver­mitt­lung stellt sich auf die Wün­sche und Bedürf­nis­se der jewei­li­gen Grup­pe ein.

Unse­re öffent­li­chen Füh­run­gen fin­den regel­mä­ßig jeden Sonn­tag um 14:30 Uhr statt.

Buchen Sie Ihre indi­vi­du­el­le Füh­rung bei uns!
Wir hören Ihnen zu und dis­ku­tie­ren mit Ihnen. Das Team der Kunst­ver­mitt­lung stellt sich auf die Wün­sche und Bedürf­nis­se der jewei­li­gen Grup­pe ein.

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Ausstellung virtuell

Fotosammlung Online

Die Online Datenbank des Nordico Stadtmuseum Linz bietet einen Einblick in das umfangreiche historische Fotoarchiv des Stadtmuseums.

Die Online Datenbank des Nordico Stadtmuseum Linz bietet Ihnen einen Einblick in das umfangreiche historische Fotoarchiv des Stadtmuseums und konnte dank einer Projektförderung des Bundeskanzleramts realisiert werden. Sie wird fortlaufend aktualisiert sowie mit ausgewählten Werken und Objekten aus den unterschiedlichen Sammlungsbeständen des Nordico angereichert.

Die Sammlung kann nach Stichworten durchsucht werden. Über die angezeigten Suchbegriffe in der Detailansicht können Sie weiter in die Recherche eintauchen.

Jede Form der Vervielfältigung, Verbreitung oder sonstigen Verwertung der bereitgestellten Abbildungen, Inhalte und Daten, gleichgültig ob für kommerzielle oder nicht-kommerzielle Zwecke, ausgenommen zum eigenen und privaten Gebrauch, ist untersagt. Ein Zuwiderhandeln kann urheberrechtliche Folgen nach sich ziehen.

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Nordico Stadtmuseum Linz

Das Nordico Stadtmuseum ist ein vernetzter, lebendiger Ort des Geschichten-Erzählens und innovativer Museumsarbeit. Es ist auch Lern- sowie Bildungsort und steht für Linzer Identität im stadtgeschichtlichen Kontext. Die reich­hal­ti­ge Samm­lung des Nordico setzt sich aus der Kunst­samm­lung, der stadt­his­to­ri­schen und der archäo­lo­gi­schen Samm­lung zusam­men. Parallel dazu beleuchten Sonderausstellungen stadtgeschichtlich relevante Themen - größtenteils mit Exponaten aus den eigenen Beständen.

Für all jene, die die Geschich­te, Iden­ti­tät und Kul­tur von Linz ken­nen­ler­nen möch­ten bietet das Nordico Stadt­mu­se­um ein ein­zig­ar­ti­ges Erleb­nis. Durch his­to­ri­sche Expo­na­te aus der viel­fäl­ti­gen Samm­lung des Stadt­mu­se­ums und leben­di­ge Ver­mitt­lung kön­nen Besucher*innen die Viel­falt der Stadt, ihre Ein­zig­ar­tig­kei­ten und beson­de­ren Eigen­hei­ten ent­de­cken. Tief in die Stadt­ge­schich­te ein­tau­chen, oder auch 2000 Jah­re Linz im Zeit­raf­fer erle­ben: im Nordico ist alles möglich.



Mehr zu den aktuellen Ausstellungen auf www.nordico.at/ausstellungen/aktuell



(Foto: © Gregor Graf)
ÖFFNUNGSZEITEN
Di–So: 10–18 Uhr, Do: 10–20 Uhr, Mo: geschlos­sen
HINWEIS: Während Umbauzeiten der Sonderausstellung ist das Museum geschlossen.

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Straßenbahn
Linie 1,2, 3 oder 4: Haltestelle Mozartkreuzung oder Taubenmarkt (je ca. 8 Gehminuten entfernt)

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Ausstellungen / Museum Stadtmuseum St. Pölten St. Pölten, Prandtauerstraße 2

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