Kontakt
Salzkammergut Festwochen GmundenTheatergasse 10
A-4810 Gmunden
Telefon: +43 7612 70630
E-Mail: office@festwochen-gmunden.at
https://www.festwochen-gmunden.at/
Mobil: +43 664 881 929 24
Kartenbestellung:
Tel. +43 7612 7063012
Email: karten@festwochen-gmunden.at
Öffnungszeiten des Festivalbüros:
Montag bis Freitag von 9:00 bis 13:00 Uhr
Bewertungschronik
Salzkammergut Festwochen Gmunden bewerten:
Bewertungen & Berichte Salzkammergut Festwochen Gmunden
Parov Stelar – Leave The Future Behind
Marcus Füreder, weltweit bekannt als Parov Stelar, zählt zu den erfolgreichsten österreichischen Künstlern seiner Generation. Zwischen Atelier und Bühne, Leinwand und Dancefloor erschafft er einen vielschichtigen Kosmos aus Kunst, Klang und Gefühl. Für ihn ist Malen eine spontane Impulsreaktion – ein Dialog mit dem Zufall. Digitale Entwürfe münden in leuchtende Ölkompositionen, die sich im Prozess wandeln, bis ihn ein Bild „anblickt“ und er weiß: Es ist vollendet.Die Malerei bildet seinen Gegenpol zur Musik, das Haptische zur digitalen Welt. „Ich male, also bin ich“, sagt er – Malerei als existenzielles Bekenntnis. Seine Werke spiegeln eine Nähe zur Pop-Art von Warhol bis Lichtenstein, zugleich offenbaren sie innere Kämpfe, Ängste und Sehnsüchte – visuelle Psychogramme eines Suchenden zwischen Klang und Farbe.
Der gebürtige Oberösterreicher studierte Malerei in Linz und Berlin, stellte 2021 im Francisco Carolinum großformatige, autobiografisch geprägte Werke aus und zeigt: Parov Stelar erfindet sich immer neu – zwischen Beat und Pinselstrich, Euphorie und Melancholie.
Öffnungszeiten K-Hof Kammerhof Museum:
Mittwoch bis Sonntag 10:00 bis 15:00 Uhr, Montag & Dienstag geschlossen
Eröffnung: 18.6.206
Eröffnungsredner: Prof. Dr. Klaus Albrecht Schröder | Generaldirektor der Albertina em. / Direktor des WIENER AKTIONISMUS MUSEUMS
Parov Stelar – Leave The Future Behind bewerten:
Bewertungen & Berichte Parov Stelar – Leave The Future Behind
Flieger, grüß mir die Sonne
Erwin Steinhauer | RezitationGeorg Graf | Blasinstrumente
Joe Pinkl | Keyboard, Posaune
Peter Rosmanith | Perkussion
Ein humorvoll-musikalisches Vergnügen rund um Höhenflüge, Identitäten und die Sehnsucht nach mehr: In Flieger, grüß mir die Sonne widmet sich Publikumsliebling Erwin Steinhauer den Texten von H.C. Artmann, dem großen Sprachspieler und Chronisten der Wiener Seele. Artmanns Geschichten treiben einen Hochstapler in die Lüfte – ein Mann, der mit falscher Identität, Prothesen und unbändiger Fantasie zum wagemutigen Flieger wird. Doch hinter dem Spiel mit Posen und Mythen blitzt immer auch die Sehnsucht nach Glück und Freiheit hervor.
Mit unverwechselbarem Charme und präziser Schauspielkunst macht Steinhauer Artmanns Witz, Ironie und feine Melancholie hörbar. Unterstützt wird er von drei exzellenten Musikern, die seine Lesung in mitreißende Klangwelten einbetten: Georg Graf (Blasinstrumente), Joe Pinkl (Keyboard, Posaune) und Peter Rosmanith (Perkussion) entwerfen einen Soundtrack, der die Höhen und Tiefen des Fliegerlebens in packenden Farben malt. Tango, Walzer und Rumba treffen auf jazzige Improvisationen, treiben den Helden zu mutigen Taten an und kommentieren augenzwinkernd sein Balzverhalten.
Ein Abend, der den eigenwilligen Ton Artmanns feiert, pointiert und voller Rhythmus, Leichtigkeit und Tiefe. Zwischen Literatur und Musik, zwischen Schmäh und Poesie entsteht eine Wiener Variante von Pulp Fiction, die das Publikum gleichermaßen zum Schmunzeln wie zum Staunen bringt.
Ein außergewöhnliches Zusammenspiel von Sprache, Schauspiel und Musik – unterhaltsam, überraschend und mitreißend.
Flieger, grüß mir die Sonne bewerten:
Bewertungen & Berichte Flieger, grüß mir die Sonne
Nocturne Gmunden 2026
Kunst, Design und Schönes bei Nacht entdecken
Ein Sommerabend, an dem sich Gmunden verwandelt:Die NOCTURNE lädt am 25. Juni 2026 zu einem besonderen Kunstbummel durch die Innenstadt – offen, entspannt und voller Entdeckungen.
Zwischen 17:00 und 22:00 Uhr öffnen Ateliers, Galerien, Geschäfte und museale Räume ihre Türen und geben Einblicke in das, was sonst oft verborgen bleibt: künstlerische Prozesse, handwerkliche Präzision, kuratierte Räume und persönliche Geschichten. Was im Alltag nebeneinander existiert, tritt an diesem Abend in Beziehung – Kunst wird sichtbar, spürbar und erlebbar im eigenen Tempo.
Die Besucher:innen sind eingeladen, sich treiben zu lassen, neue Perspektiven zu entdecken und die lebendige Verbindung zwischen Kunstszene und lokaler Kaufmannschaft zu erleben. Ein eigens gestalteter Stadtplan führt durch den Abend und ermöglicht individuelle Routen – je nach Interesse, Neugier und Stimmung.
Ein besonderer Fokus liegt in diesem Jahr auf der Festwochen-Ausstellung im K-Hof Kammerhof Museum: Parov Stelar – Leave The Future Behind eröffnet neue Blickwinkel auf das bildnerische Schaffen des international erfolgreichen Künstlers.
Um 18:00 Uhr findet im Rahmen der NOCTURNE eine kostenfreie Führung durch die Ausstellung statt – eine besondere Gelegenheit, die Werke im gemeinsamen Rundgang zu entdecken und vertiefend zu erleben.
Darüber hinaus erwarten Sie zahlreiche Stationen mit individuell gestalteten Programmpunkten: von künstlerischem Arbeiten vor Ort über Design und Kunsthandwerk bis hin zu Musik und besonderen Einblicken in Materialien und Techniken.
Die NOCTURNE knüpft an die Idee einer „Langen Nacht von Kunst und Design“ an – und versteht sich als Einladung, Kunst ganz selbstverständlich in den Stadtraum zu holen: im Vorübergehen, im Gespräch, im Entdecken.
Ein Abend für alle, die sich inspirieren lassen möchten – und für jene, die Gmunden aus einer neuen Perspektive erleben wollen.
Nocturne Gmunden 2026 bewerten:
Bewertungen & Berichte Nocturne Gmunden 2026
Christian Eisenberger
Mit zwei aufeinanderfolgenden Soloshows lädt die Galerie 422 im Sommer 2026 dazu ein, zeitgenössische Kunst in ihrer Vielfalt und räumlichen Präsenz zu entdecken.Ab Ende Juni präsentiert die Galerie 422 Arbeiten von Christian Eisenberger, die sich zwischen Malerei, Skulptur und Land Art bewegen und aus einer intensiven Auseinandersetzung mit Material, Zufall und experimentellen Verfahren hervorgehen. Seit Jahren zählt Eisenberger zu den prägenden Positionen einer jüngeren Generation österreichischer Gegenwartskunst. Bekannt wurde er zunächst durch gesellschaftskritische Figuren aus Pappkarton, die im öffentlichen Raum auftauchten und dort bewusst Irritation erzeugten. In seinen jüngeren Arbeiten richtet sich der Blick zunehmend auf die Natur: Temporäre Setzungen verhandeln Fragen nach dem Menschsein, nach Raum und nach dem Spannungsverhältnis zwischen Natur und Zivilisation.
Begleitprogramm:
Samstag, 27. Juni 2026, 11:00 Uhr
Artist-Talk im Rahmen der Eröffnung. Prof. Mag. Dr. Alfred Weidinger (Wissenschaftlicher Geschäftsführer der OÖ Landeskultur GmbH) mit Künstler Christian Eisenberger.
Freitag, 31. Juli 2026, 17:00 Uhr
Symposium Kunst und Schnittlauch
Alexander Giese und Christoph Habres zu Gast in der Galerie 422
Veranstaltungen der Galerie 422 – Margund Lössl
www.galerie422.at
www.instagram.com/galerie422/
www.facebook.com/Galerie422
Öffnungszeiten der Galerie:
Mittwoch bis Freitag 12:00 – 18:00 Uhr
Samstag 10:00 – 16:00 Uhr
Eintritt frei
Christian Eisenberger bewerten:
Bewertungen & Berichte Christian Eisenberger
grey time – Jeremias Altmann & Andreas Tanzer
Mit der ersten musealen Gesamtschau wird dem Künstlerduo grey time von Jeremias Altmann und Andreas Tanzer eine Ausstellung von eindringlicher Gewichtigkeit gewidmet. Das vielschichtige Werk des seit 2013 arbeitenden Kollektivs, von monumentalen Malereien über Grafiken bis zu Skulpturen, erhält den Raum, den seine inhaltliche und formale Konsequenz verlangt. Neue raumgreifende Arbeiten schreiben Bildwelten von Ruin, Zerfall und fragiler Zukunft in die Ausstellungshalle ein und machen die Dringlichkeit von Kunst und Kultur in Zeiten von Zerstörung und Unsicherheit unmittelbar erfahrbar – eine Einladung, die eigene Position im Spannungsfeld von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft neu zu reflektieren.Öffnungszeiten der Galerie:
Montag bis Freitag auf Anfrage (für Gruppen)
Samstag 14:00 – 18:00 Uhr
Sonntag 10:00 – 18:00 Uhr
grey time – Jeremias Altmann & Andreas Tanzer bewerten:
Bewertungen & Berichte grey time – Jeremias Altmann & Andreas Tanzer
BestOFF Sommerfrische
Kunstuniversität Linz
curated by Simone Barlian
Die Kunstuni Linz begibt sich erneut auf Sommerfrische und diesmal wird es philosophisch.Die 6. Sommerfrische der Kunstuniversität Linz im Rahmen der Salzkammergut Festwochen Gmunden positioniert sich als zeitgenössisches Ausstellungs- und Forschungsformat an der Schnittstelle von Kunst, Philosophie und öffentlichem Raum.
Im Toscanapark Gmunden sowie im angrenzenden ehemaligen Thomas-Bernhard-Archiv (der Villa Stonborough–Wittgenstein) entstehen temporäre künstlerische Arbeiten, die Sprache, Raum und gesellschaftliche Verantwortung reflektieren. Das Format setzt markante kulturelle Landmarks, stärkt Gmunden als lebendigen Ort zeitgenössischer Kunst und wirkt über die Traunsee-Region hinaus in den internationalen Diskurs.
Einmal mehr beweisen die Kunstuniversität Linz und die Salzkammergut Festwochen Gmunden ihre Vielfalt und fördern den internationalen Austausch auch in ländlicheren Regionen Oberösterreichs.
mehr zum Programm und zu allen Details unter:
ausstellungen.ufg.at/bestoffsommerfrische
www.skulpturhauptstadt.at
Besichtigungszeiten: siehe Website & social media
Eintritt frei
BestOFF Sommerfrische bewerten:
Bewertungen & Berichte BestOFF Sommerfrische
Eröffnung der Salzkammergut Festwochen Gmunden 2026
Mavie Hörbiger und Markus Meyer | LesungKALA Chamber
Carlo Benedetto Cimento | Dirigent
„Es kommen härtere Tage.
Die auf Widerruf gestundete Zeit
wird sichtbar am Horizont…“
Diese ersten Zeilen eines der berühmtesten Gedichte Ingeborg Bachmanns erscheinen uns in diesen Tagen brandaktuell. Die große österreichische Dichterin, deren Geburtstag sich in diesem Jahr zum einhundertsten Mal jährt, steht neben Thomas Bernhard – er hätte in diesem Jahr seinen fünfundneunzigsten Geburtstag gefeiert – im Zentrum der diesjährigen Salzkammergut Festwochen Gmunden. Beide verbindet der kritische Blick auf die Heimat, die sie einerseits schätzen und doch an den Verhältnissen leiden und diese mit ihren Texten schonungslos sezieren. Bernhard sah Bachmann als die bedeutendste österreichische Dichterin des zwanzigsten Jahrhunderts und eine „Geistesverwandte“ an und widmete ihr in seinem Roman „Auslöschung“ eine Figur (Maria). Bachmann erkannte in Bernhards Werk eine tiefe „Verstörung, in der sich jeder befindet“.
Mavie Hörbiger und Markus Meyer, beide seit langer Zeit Ensemblemitglieder des Burgtheaters, lassen die literarischen Werke der beiden Jubilare lebendig werden und zeigen auf, wie sehr uns Kunst Räume eröffnet für Trost, Ruhe, Klarheit und auch Irritation – als Inspiration. Dafür stehen die Salzkammergut Festwochen Gmunden.
Musikalisch begleitet wird der Abend von KALA Chamber, einem jungen europäischen Kammerorchester mit herausragenden Musiker:innen und Preisträger:innen renommierter Wettbewerbe, das für höchste künstlerische Qualität steht.
Im Anschluss an die Veranstaltung öffnen wir den Abend bewusst noch weiter: für Begegnungen, Gespräche, ein gemeinsames Glas und das besondere Gefühl, einen Festwochenauftakt miteinander zu teilen. Wir freuen uns darauf, diesen Beginn nicht nur auf der Bühne, sondern auch mit unserem Publikum weiterzufeiern – leicht, offen und voller Atmosphäre.
Musikalisch begleitet wird dieser Ausklang vom Trio „Petite Fleur“. Mit Klavier, Kontrabass und Gesang schaffen Ines Verena Haas, Franz Daxinger und Klaus Schausberger einen warmen, intimen Klangraum zwischen Jazz, Chanson und feiner Salonmusik. Zeitlose Melodien und ausgewählte Eigenkompositionen verbinden sich zu einem stilvollen musikalischen Fluss – mal elegant swingend, mal berührend reduziert, stets mit Charme, Leichtigkeit und feinem Gespür für den Zauber eines Sommerabends.
Eröffnung der Salzkammergut Festwochen Gmunden 2026 bewerten:
Bewertungen & Berichte Eröffnung der Salzkammergut Festwochen Gmunden 2026
Potentials OÖ‘26
Art Fair – zeitgenössische Kunst aus Oberösterreich
Mit der POTENTIALS hat Oberösterreich eine Kunstmesse, die mehr ist als ein Marktplatz: Bühne, Begegnungsraum und klares Statement für die künstlerische Kraft des Landes. Nach der erfolgreichen Premiere 2024 als assoziiertes Projekt der Kulturhauptstadt Salzkammergut wird sie 2026 als Biennale fortgeführt – mit dem Anspruch, herausragende künstlerische Positionen aus Oberösterreich auf hohem kuratorischem Niveau zu präsentieren.Im Zentrum stehen zeitgenössische Arbeiten von Künstlerinnen und Künstlern, die in oberösterreichischen Kunstvereinen verankert sind. Was oft im Verborgenen entsteht – in Ateliers, Vereinsräumen und kollektiven Prozessen – wird hier sichtbar und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die POTENTIALS OÖ versteht sich als Plattform für Qualität, Vielfalt und künstlerische Haltung.
Die Auswahl erfolgt über ein offenes Einreichverfahren mit Juryentscheidung. Unter der künstlerischen Messeleitung von Mag.a Ingeborg Rauss und einer fachkundigen Jury – Dr. Lucas Cuturi, Mag.a Marlene Elvira Steinz und Mag.a Eva-Maria Manner – entsteht ein konzentrierter Querschnitt des aktuellen künstlerischen Schaffens in Oberösterreich.
Die Gesamtmesseleitung liegt auch 2026 wieder beim Künstler und Organisator Mag. Matthias Kretschmer, unterstützt von Michael Wittig, verantwortlich für Sponsoring, PR und das Programm an den Messetagen.
Die POTENTIALS OÖ ist nicht nur Ausstellung, sondern Ausdruck eines intensiven Austauschs zwischen Kunstvereinen, Künstler:innen, Kurator:innen und Organisator:innen. Atelierbesuche und Porträts im Vorfeld machen künstlerische Prozesse sichtbar und lassen Kunst als lebendigen, gemeinschaftlichen Akt erfahrbar werden – lange bevor sie auf der POTENTIALS OÖ vor den Vorhang tritt.
Öffnungszeiten:
11:00 – 18:00 Uhr (Samstag bis 19:00 Uhr)
Eintritt:
Tagesticket € 9,00 | € 7,00 (ermäßigt)
3-Tagesticket: € 19,00 | € 15,00 (ermäßigt)
Für Kinder und Jugendliche bis 16 Jahren ist der Eintritt frei.
Potentials OÖ‘26 bewerten:
Bewertungen & Berichte Potentials OÖ‘26
ELISABETH II. – Keine Komödie von Thomas Bernhard
Bernhard.Fest
Theaterpremiere Koproduktion mit dem Landestheater Linz
Sven-Eric Bechtolf | Rudolph HerrensteinChristian Higer | Richard
Gunda Schanderer | Fräulein Zallinger
Lutz Zeidler| Doktor Guggenheim
David Bösch | Inszenierung
Patrick Bannwart | Bühne
Bianca Stummer | Kostüme
„Alle Leute haben doch Lust auf Theater, auf Verkommenheit“ (Thomas Bernhard)
Der Großindustrielle Herrenstein, 87, ist seit einem Unfall auf den Rollstuhl angewiesen. Mit zwei Angestellten lebt er in einem herrschaftlichen Appartement am Wiener Opernring, Blick auf die Staatsoper. Wien ist ihm unerträglich, darum packt er seine Koffer, nach Altaussee möchte er fliehen. Oder auf den Semmering. Weder den Semmering noch Altaussee erträgt er aber besser als die Stadt. Als die englische Königin auf Staatsbesuch kommt, laden alle möglichen Bekannten sich bei Herrenstein ein, um von seinem Balkon aus die Königin zu sehen.
„Elisabeth II.“ ist Thomas Bernhards vorletztes Stück und dasjenige, welches er zu Lebzeiten nicht mehr aufgeführt sah, also auch eine Art Vermächtnis, schreitet es doch Bernhards ganzen Theaterkosmos – von Hochkomik bis zu tödlicher Verzweiflung – noch einmal aus.
Die Rolle des Herrenstein verkörpert Sven-Eric Bechtolf, langjähriger Burgschauspieler, mehrfacher Nestroy-Preisträger, ehemaliger Schauspieldirektor der Salzburger Festspiele, der in den vergangenen Jahren bereits mehrfach in Gmunden kongenial Bernhard und Kafka präsentierte. Regie führt der Schauspieldirektor des Landestheaters Linz.
Eine Kooperation der Salzkammergutfestwochen Gmunden 2026 mit dem Landestheater Linz
Premiere am Landestheater Linz: 17.10.2026, Kammerspiele
ELISABETH II. – Keine Komödie von Thomas Bernhard bewerten:
Bewertungen & Berichte ELISABETH II. – Keine Komödie von Thomas Bernhard
Ein Kind von Thomas Bernhard
mit Markus Meyer und Jugendlichen
Markus Meyer | LesungIngrid Porzner | Theaterpädagogische Leitung
„ Die Großväter sind die Lehrer, die eigentlichen Philosophen eines jeden Menschen“ (Johannes Freumbichler, Großvater von Thomas Bernhard)
Lesung in Auszügen und Gespräch mit jungen Menschen ab 12 Jahren und Markus Meyer
Thomas Bernhard, seit vielen Jahren literarischer Fixpunkt und „Leuchtturm“ der Salzkammergut Festwochen Gmunden, hat, neben seinen zahlreichen großen Romanen und Bühnenwerken, fünf autobiografische Bücher veröffentlicht, die Auskunft geben, warum und wie er zu dem Schriftsteller geworden ist, der er war: Die Ursache – Eine Andeutung, Der Keller – Eine Entziehung, Der Atem – Eine Entscheidung, Die Kälte – Eine Isolation und Ein Kind.
Darin berichtet er über seine Kindheit, über die Internatszeit, die Lehre und das Studium bis zur Isolation des Jugendlichen, ausgelöst durch seine Krankheit, in einer Lungenheilstätte.
„Ein Kind“ behandelt die früheste Lebensphase des berühmten Dichters und erzählt über seine Kindheit, geprägt von der damaligen Schande als uneheliches Kind auf dem Land aufzuwachsen, dem Krieg und den Folgen des Nationalsozialismus, der Armut, der Enge und Strenge des dörflichen Lebens, aber auch von seiner großen Liebe zu seinem Großvater und seinem unbändigen Willen zu Widerstand und Ausbruch aus dieser Welt. Es beginnt mit der Erinnerung an einen Ausreißversuch des kleinen Jungen mit dem Fahrrad seines Vormunds, den triumphal erlebten Beginn und wie die Fahrt durch einen kapitalen Sturz in einem Debakel endet.
Die Matinee soll junge Menschen heranführen an das Werk des großartigen Schriftstellers, der über Jahrzehnte seinen Lebensmittelpunkt in Ohlsdorf hatte und in Gmunden häufig im Café Rathaus zum Zeitungsstudium weilte. Geplant ist eine Lesung in Auszügen von „Ein Kind“ und Verbindungen zur Realität der jungen Leser und Leserinnen von heute herzustellen.
Ein Kind von Thomas Bernhard bewerten:
Bewertungen & Berichte Ein Kind von Thomas Bernhard
Albertos Abenteuer – Pinguine auf Madagaskar
Albertos Abenteuer mit dem Linzer Torten Orchester / Mitmachkonzert
Albert Landertinger | Abenteurer, KonzeptJosef Herzer | Violine
Benjamin Lichtenegger | Violine
Roland Pichler | Klarinette
Julian Ritsch | Trompete
Florian Strasser | Posaune
Bernhard Walchshofer | Akkordeon
Marc Reibel | Klavier
José Antonio Cortez Cortés | Kontrabass, Gesang
Christian Enzenhofer | Schlagzeug
Den Pinguinen reicht’s!
Auf dem Südpol können sie nur auf Eisschollen surfen und es ist ihnen dort einfach zu kalt.
Also brechen sie eines Tages auf und machen sich auf die Reise zu einem angenehmeren Ort, wo man mit Kokosnüssen jonglieren oder auf Kamelen reiten kann. Nachdem sie beinahe den ganzen Globus umrundet haben, landen sie auf Madagaskar.
Musik von: Wolfgang Amadeus Mozart, Pjotr Iljitsch Tschaikowski, Johann Strauss Sohn, Hans Zimmer, Filmmusik, Pop Songs, Lieder zum Mitsingen.
Musikerlebnis für Kinder von 5-10 Jahren
Tickets im Festwochenbüro oder unter schulbuchungen@landestheater-linz.at
Albertos Abenteuer – Pinguine auf Madagaskar bewerten:
Bewertungen & Berichte Albertos Abenteuer – Pinguine auf Madagaskar
Salzkammergut-Open-Air des Bruckner Orchester Linz
Disney's Magic Songs mit dem Musicalensemble Linz
Matthias Davids & Tom Bitterlich | KonzeptionArne Beeker | Texte
Ein Teelöffel Feenstaub: Disney’s Magic Songs
Am 9. Juli 2026 steht der Toscanapark im Zeichen des Musicals: Gemeinsam mit dem Musicalensemble des Landestheaters Linz präsentiert das Bruckner Orchester Linz eine mitreißende Auswahl der bekanntesten Disney-Filmmusicals von „Die Eiskönigin“ über „Schneewittchen“ bis zum „Dschungelbuch“ – ein generationsübergreifendes Open-Air-Erlebnis für die ganze Familie unter der Leitung von Musicalchef Matthias Davids und der musikalischen Leitung von Tom Bitterlich.
Salzkammergut-Open-Air des Bruckner Orchester Linz bewerten:
Bewertungen & Berichte Salzkammergut-Open-Air des Bruckner Orchester Linz
Salzkammergut Open-Air des Bruckner Orchester Linz
Bruckner Orchester LinzMarkus Poschner | Dirigent
Erica Eloff | Sopran
Ilia Staple | Sopran
Matthäus Schmidlechner | Tenor
Adrian Eröd | Bariton
Jubiläumsgala 60 Jahre Bruckner Orchester Linz
Es war der 13. Oktober 1966, als das Landestheater-Orchester zum ersten Mal als Bruckner Orchester Linz auf der Bühne des Kaufmännischen Palais Linz stand. Zum 60-jährigen Jubiläum lädt das Bruckner Orchester Linz nun zu einem glanzvollen musikalischen Festakt unter freiem Himmel vor der Traumkulisse des Traunsteins: Am 11. und am 12. Juli 2026 verwandelt sich der Toscanapark Gmunden in eine große Open-Air-Bühne für die Jubiläumsgala, die Highlights aus den vergangenen Jahrzehnten Orchester- und Operngeschichte feiert.
Unter der musikalischen Leitung des Chefdirigenten Markus Poschner präsentiert das Bruckner Orchester Linz ein glanzvolles Best-of-Programm mit Ausschnitten aus gefeierten Produktionen, preisgekrönten Aufführungen und sinfonischen Höhepunkten, die das Bruckner Orchester Linz über die vergangenen 60 Jahre geprägt haben.
Als besondere Gäste kehren international erfolgreiche Sängerinnen und Sänger zurück, die ihre Karriere einst in Linz begannen und heute an großen Häusern – darunter auch an der Wiener Staatsoper – brillieren. Mit dabei sind Erica Eloff, Ilia Staple, Matthäus Schmidlechner sowie Adrian Eröd, die gemeinsam mit dem Orchester unvergessliche Momente auf die Bühne bringen.
Die Jubiläumsgala knüpft an die erfolgreiche Open-Air-Reihe der vergangenen Jahre an und bietet ein Konzertereignis für Klassikfans wie auch Neueinsteiger – mit musikalischen Highlights, einzigartigem Ambiente und Künstler:innen, die das Bruckner Orchester Linz seit Jahrzehnten begleiten.
ORF III überträgt das Open-Air-Konzert aus dem Toscanapark am 12. Juli 2026 live zeitversetzt!
Salzkammergut Open-Air des Bruckner Orchester Linz bewerten:
Bewertungen & Berichte Salzkammergut Open-Air des Bruckner Orchester Linz
ArtWalk Gmunden I
Der ArtWalk Gmunden lädt bereits zum dritten Mal zu geführten Kunstspaziergängen durch die Gmundner Innenstadt ein. Abseits des gewohnten Ausstellungsbesuchs entstehen Begegnungen mit Kunst, die in Bewegung erlebt wird – durch Straßen, Gassen und besondere Orte der Stadt, die gemeinsam neu entdeckt werden. Jeder ArtWalk verbindet aktuelle Ausstellungen und Kunstereignisse zu einer kuratierten Route mit persönlichen Einblicken, spannenden Hintergründen und Raum für Austausch. Ein Format für alle, die Kunst nicht nur betrachten, sondern im Dialog erleben möchten.ArtWalk I
Sonntag, 12. Juli 2026 10:00 – 12:00 Uhr, Treffpunkt: Galerie 422
Der erste ArtWalk des Sommers führt mitten hinein in das vielseitige Schaffen von Christian Eisenberger. In der Galerie 422 begegnen Sie Arbeiten, die sich zwischen Malerei, Skulptur und Land Art bewegen – entstanden aus einer intensiven Auseinandersetzung mit Material, Zufall und experimentellen Verfahren. Werke, die sich jeder einfachen Einordnung entziehen und immer wieder neu überraschen.
Von dort geht es weiter ins Kammerhof Museum, wo Parov Stelars Ausstellung Leave The Future Behind neue Einblicke in das bildnerische Schaffen des international gefeierten Künstlers eröffnet. Den Abschluss bildet ein Spaziergang in den Toscanapark zur BestOFF Sommerfrische der Kunstuniversität Linz, deren Arbeiten Fragen nach Sprache, Raum und gesellschaftlicher Verantwortung aufgreifen und den Vormittag auf besondere Weise ausklingen lassen.
Teilnahmebeitrag: 20 €
Im Preis enthalten sind die geführten Rundgänge, sämtliche Eintritte sowie eine kleine Erfrischung.
Anmeldung:
Wir bitten um Anmeldung im Festwochenbüro unter 07612 70630 oder per E-Mail an karten@festwochen-gmunden.at. Anmeldungen sind außerdem direkt in der Galerie 422 möglich.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Wir empfehlen daher eine frühzeitige Reservierung.
ArtWalk Gmunden I bewerten:
Bewertungen & Berichte ArtWalk Gmunden I
Franz Posch & seine Innbrüggler
Hausmusik Roas
Franz Posch | Flügelhorn und TrompeteRoland Klingler | Flügelhorn
Harald Seiwald | Posaune
Georg Nolf | Basstuba
Hannes Höpperger | Harfe
Stefan Peer | Steirische Harmonika
Die "Innbrüggler" sind eine 6-Mann Tanzlmusi aus Hall in Tirol unter der Leitung von Franz Posch. Das Repertoire umfasst Volksweisen, Blasmusikmärsche, Böhmisch-Mährische Musik, Inntaler Stücke, "Selberg'strickte" und schöne Bläserweisen.
Die Gruppe hat zwar schon 1991 unter dem gleichen Namen und mit fast den gleichen Musikanten eine CD aufgenommen, tritt aber erst seit 2003 öffentlich auf. Spielanlässe sind Tanzveranstaltungen, Kirchtage, Hochzeiten etc. im ganzen Alpenland, aber auch Engagements in Italien, Holland, Dubai, sowie im ORF Fernsehen (Mei liabste Weis, Klingendes Österreich, Frühschoppen) können die "Innbrüggler" vorweisen. Highlights sind auch die mehrmaligen Auftritte bei „Woodstock der Blasmusik“, beim NÖ Trachtenball in Grafenegg, sowie beim Ball der Wiener Philharmoniker.
Franz Posch & seine Innbrüggler bewerten:
Bewertungen & Berichte Franz Posch & seine Innbrüggler
Lied.Fest I
Teresa Präauer | Texte und LesungRafael Fingerlos | Bariton
Sascha El Mouissi | Klavier
Oehl
Ariel Oehl | Liedermacher
Romi Rabic | Kontrabass / Geige / Piano / Stimme
Niklas Apfel | Konzertgitarre / Stimme
Johannes Brahms: Die schöne Magelone (neu gedacht)
Im Zentrum dieses Abends stehen neben den 15 vertonten Romanzen die vielfach ausgezeichnete Autorin Teresa Präauer, die mit viel Humor, einem sympathischen Augenzwinkern und ihrer unnachahmlichen Sprachkraft neue Perspektiven auf Johannes Brahms’ einzigen Liedzyklus „Die schöne Magelone“ eröffnet. Zwar stammen die Zwischentexte der ursprünglichen Fassung aus der Zeit Brahms’ von Ludwig Tieck, doch in dieser Neufassung werden sie bewusst hinter sich gelassen: Präauer hat vollständig neue Texte verfasst, die sie live liest und selbst interpretiert – und die Wort und Musik auf zeitgenössische, manchmal überraschende, aber immer gefühlvolle Weise miteinander verbinden.
Gemeinsam mit dem als Liedsänger international erfolgreichen Bariton Rafael Fingerlos, der das klassische Kunstlied als persönliche Herzensangelegenheit sieht und durch sein charismatisches, authentisches und hochemotionales Erzählen weiterführt, und seinem Liedpartner, Pianisten Sascha El Mouissi, entsteht ein vielschichtiges musikalisch-literarisches Erlebnis.
Mit viel Kreativität, Sprachwitz, feinem Humor und großer Emotionalität wird die Geschichte von Peter und Magelone ins 21. Jahrhundert geführt und ein zentrales Werk der Liedliteratur neu erzählt.
Mit dem von Kritik und Publikum gefeierten Duo Oehl – rund um Sänger und Liedermacher Ariel Oehl – präsentiert das Lied.Fest im zweiten Teil des Abends ein Programm, das die Brücke zur zeitgenössischen Liedsprache schlägt. In der Besetzung verbinden sich Pop und Poesie zu einer ehrlichen und emotionalen Form des musikalischen Erzählens. Oehls Kunst lebt von Sprachkunst, lyrischer Präzision, atmosphärischer Tiefe und einem feinen Gespür für leise Zwischentöne, und – ganz der Liedtradition verbunden – Songs, in denen Sprache und Musik untrennbar ineinandergreifen.
Dass das Lied auch heute eine kraftvolle und zeitgemäße Form ist, Gefühle musikalisch auszudrücken, wird hier einmal mehr unmittelbar erfahrbar.
Ein Abend für Liedliebhaber:innen – und für alle, die es werden möchten.
Genreübergreifende Überraschungen sind ausdrücklich nicht ausgeschlossen. Die Künstler:innen der ersten Konzerthälfte bleiben im Saal – und vielleicht nicht nur als Zuhörer:innen …
Lied.Fest I bewerten:
Bewertungen & Berichte Lied.Fest I
Lied.Fest II
Sigrid Horn | Ukulele, Klavier, GesangErnst Molden | Gitarre, Gesang
Im Zentrum des dritten Konzerts steht Ernst Molden, einer der prägenden Liedermacher Österreichs, Autor, Erzähler und Musiker, der seit vielen Jahren ein absoluter Publikumsliebling der Salzkammergut Festwochen Gmunden ist. Seine tiefgreifende Musikalität, die unverwechselbare Sprache, seine erzählerische Kraft und die besondere Nähe, die er auf der Bühne entstehen lässt, machen ihn zu einer zentralen Figur der österreichischen Liedtradition.
Gemeinsam mit Sigrid Horn präsentiert er ein gemeinsames Programm, das Generationen und Stilwelten verbindet: Songs voll von großen (Sprach-)Gefühlen, feinem Humor und Intensität – tief verwurzelt im Wienerlied und zugleich immer offen für neue Perspektiven und Klänge.
Lied.Fest II bewerten:
Bewertungen & Berichte Lied.Fest II
Beyond Liminal – Leonid Keller
Die Emmanuel Walderdorff Galerie präsentiert in ihrer zehnten Ausstellung im Sägewerk Rumplmayr eine Einzelpräsentation des Künstlerduos Leonid Keller. Julia Ossko und Eugen Schulz hatten 2016 die zündende Idee, dieses inspirierende Bauwerk als Gemeinschaftsatelier zu nutzen, und mit einer ersten gemeinsamen Ausstellung haben sie das Sägewerk aus seinem Dornröschenschlaf geweckt und seither als sommerlichen Ausstellungsort für zeitgenössische Kunst etabliert.Das Künstlerduo Leonid Keller durchforstet Archive, eigene Dokumentationen, Bildbände und Magazine nach Bildmaterialien, die unser Verständnis von kultureller Identität, Ideologie und Machtstrukturen prägen. Im Zentrum steht der Mensch: Körper, Gesten, Bewegungen und die Darstellung seiner Abwesenheit. Aus diesem Material lösen sie Bilddetails, die sie durch Überhöhung oder Reduktion als großformatige Papierarbeiten, Collagen, Videos und Skulpturen zu neuen, fiktionalen Erzählungen kombinieren. Das Resultat sind Zwischenräume – ambivalente, mehrdeutige Bildwelten, die Bedeutungen in der Schwebe halten. Leonid Keller verdichtet das Sägewerk in diesem Sommer zu assoziativen Bildräumen, die vertraute Bildmuster aufrufen und verschieben. Die Ausstellung reflektiert die Fragilität visueller Gewissheiten und beharrt auf der Legitimität unterschiedlicher Deutungen.
Julia Ossko und Eugen Schulz arbeiten seit 2013 ausschließlich als Künstlerduo und verfolgen eine langfristig angelegte künstlerische Praxis, die durch verschiedene Stipendien und institutionelle Förderungen begleitet wurde. 2024 erhielten sie das Arbeitsstipendium Culture Moves Europe des Goethe-Instituts für Portugal. 2020 und 2022 wurden sie im Rahmen von Neustart Kultur durch die Stiftung Kunstfonds gefördert. 2021 erhielten sie das Initial-Arbeitsstipendium der Akademie der Künste Berlin sowie von 2018 bis 2019 das Arbeitsstipendium der Hans-Charlotte-Krull-Stiftung. 2017 wurden sie mit dem 1. Preis beim Kunstwettbewerb des Willi-Münzenberg-Forums ausgezeichnet.
Öffnungszeiten:
täglich, 17:00 bis 19:00 Uhr und auf Vereinbarung unter +491794620105
Eintritt frei
Beyond Liminal – Leonid Keller bewerten:
Bewertungen & Berichte Beyond Liminal – Leonid Keller
UAS – UpperAustrianSinfonietta
& Ensemble UNIverse
Peter Aigner | DirigentLuisa Gerner | Violoncello
Susanne Gruber | Trompete
Ulla Pilz | Moderation
UAS – UpperAustrianSinfonietta
Die UAS-UpperAustrianSinfonietta, eines der Jugendorchester des Oö. Landesmusikschulwerkes, steht seit mehr als 20 Jahren für intensive Orchesterarbeit mit jungen Musikerinnen und Musikern aus ganz Oberösterreich. Unter der Leitung von Peter Aigner sammeln Jugendliche im Alter zwischen 14 und 18 Jahren wertvolle künstlerische Erfahrungen und wirken regelmäßig bei renommierten Konzertreihen und Festivals mit.
Gemeinsam mit der UAS gestaltet das inklusive Ensemble UNIverse der Anton Bruckner Privatuniversität diesen Konzertabend. UNIverse wurde im Herbst 2022 gegründet und versteht sich als offener Raum für musikalische Vielfalt, Kreativität und gemeinsames Gestalten. Unter der künstlerischen Leitung von Petra Linecker und Andreas Huber entstehen eigenständige Arrangements, Kompositionen und Texte aus unterschiedlichen musikalischen Welten. Der unverwechselbare Ensembleklang, getragen von Spielfreude, Engagement und gegenseitigem Respekt, wurde unter anderem mit dem Inklusionspreis „Der fliegende Fisch“ des Landes Oberösterreich ausgezeichnet und auch vom ORF porträtiert.
Das gemeinsame Musizieren von UAS und UNIverse eröffnet neue Perspektiven und verbindet unterschiedliche musikalische Zugänge zu einem lebendigen Konzerterlebnis.
Ein Vormittag für alle, die Offenheit, Vielfalt und die verbindende Kraft von Musik nicht nur hören, sondern unmittelbar erleben möchten.
UAS – UpperAustrianSinfonietta bewerten:
Bewertungen & Berichte UAS – UpperAustrianSinfonietta
Lied.Fest III
Anna Maurer Trio:Anna Maurer | Vocals, Klavier
Thomas Milacher | Bass
Harald Tanschek | Drums
Tom Neuwirth a.k.a. Conchita Wurst | Trio:
Tom Neuwirth a.k.a. Conchita Wurst | Gesang
Edo Mjusik | Gitarre, Beatbox
Hari Baumgartner | Bass, Backing Vocals
Mit der international aufstrebenden oberösterreichischen Jazz-Newcomerin Anna Maurer kommt eine weitere klangliche Ebene zum Lied.Fest. Mit ihrem Trio lässt sie ihre eigenen Songs erklingen und erweitert das Lied.Fest um zeitgenössische Jazzfarben und neue emotionale Räume.
Zum Abschluss des Lied.Fests erleben wir Tom Neuwirth, der als Conchita Wurst die Welt erobert hat, ganz reduziert und persönlich. An diesem Abend steht nicht die große Show im Mittelpunkt, sondern die Essenz: Stimme, Text und Interpretation.
Zwischen Pop und Lied entsteht ein konzentrierter Rahmen, in dem Nuancen hörbar werden und die Musik für sich spricht. Es geht um Handwerk, Ausdruck und die Persönlichkeit hinter der internationalen Kunstfigur.
Zugleich ist dieser Auftritt ein musikalisches Heimkommen: Tom Neuwirth ist in Gmunden geboren und in Bad Mitterndorf aufgewachsen. Mit diesem Konzert kehrt er mit seiner einzigartigen Kunst an einen Ort zurück, der seine Wurzeln spürbar macht.
Ein Abend, der unter die Haut geht und lange nachklingt. Gänsehaut garantiert.
Weil große Spiele und große Stimmen ihren Raum brauchen, beginnt das Konzert unter Berücksichtigung des Fußball-WM-Finales bewusst etwas früher.
Lied.Fest III bewerten:
Bewertungen & Berichte Lied.Fest III
Kinderworkshop
Für Kinder von 5-8 Jahre
Im Rahmen der Ausstellung Beyond Liminal – Leonid Keller sind Kinder zu einer vertieften Wahrnehmung von Kunst eingeladen.Der intensive Workshop ist in einen Wissensteil mit Schauen, Beschreiben und Deuten der Kunstwerke sowie einen Praxisteil mit elementaren künstlerischen Techniken gegliedert.
€ 45,00
Wir bitte um Anmeldung unter info@walderdorff.net
(max. Teilnehmerzahl: 12 Kinder)
Kinderworkshop bewerten:
Bewertungen & Berichte Kinderworkshop
Das dreißigste Jahr – von Ingeborg Bachmann
Bachmann.Fest / Lesung mit Petra Morzé & Tilman Tuppy
Petra Morzé & Tilman TuppyClaudia Kaufmann-Freßner | Fassung
„Wer bin ich denn, wenn ich alles von mir streife, was man aus mir gemacht hat?“ (Ingeborg Bachmann)
Ein junger Mann aus guten Verhältnissen – das Leben bietet ihm unendliche Möglichkeiten und er ergreift und verwirft sie gleichermaßen verschwenderisch. Doch sein 29. Geburtstag und der Eintritt ins dreißigste Jahr zeigen ihm die Schwelle auf, an der er steht, verlangen den Schritt von scheinbar ewiger Jugend hin zum „Ernst des Lebens“. Während er Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft bilanziert, die Menschen um sich neu bewertet und die Maßstäbe in seinem Inneren prüft, verliert er das Hier und Jetzt – und beinahe auch sein Leben.
Tilman Tuppy und Petra Morzé lesen Ingeborg Bachmanns berühmte Erzählung, die, 1961 erschienen, zu den wichtigsten Texten deutscher Literatur nach 1945 zählt. Und selbst wenn heute „50 das neue 30“ ist, hat Bachmanns mitreißende Schilderung der Ambivalenzen unserer Existenz nichts an Eindringlichkeit verloren. Sind wir bereit, „wenn endlich endlich kommt“?
Petra Morzé und Tilman Tuppy haben bei den Salzkammergut Festwochen Gmunden bereits in Bernhard, Turrini und Schnitzler auf der Bühne des Stadttheaters geglänzt.
Das dreißigste Jahr – von Ingeborg Bachmann bewerten:
Bewertungen & Berichte Das dreißigste Jahr – von Ingeborg Bachmann
Termin mit Schmidt
Harald Schmidt im Gespräch mit Karin Bergmann„Filme machen dich berühmt, Fernsehen macht dich reich, aber Theater macht dich gut.“ (Harald Schmidt)
„Theater erinnert uns daran, dass wir nicht allein sind“, sagt der unverwechselbare großartige Entertainer und Darsteller, der heuer zum fünften Mal zum „Termin mit Schmidt“ ins Stadttheater Gmunden einlädt. Nach Schauspieler:innen wie Michael Maertens, Caroline Peters, Joachim Meyerhoff und Theater-Legende Claus Peymann bittet er heuer Karin Bergmann zum Gespräch auf die Bühne. Die frühere Burgtheaterdirektorin und der legendäre TV-Star unterhalten sich über ihre Liebe zu Österreich, zu Thomas Bernhard und dem Salzkammergut im Speziellen, über das Alter und das Abschiednehmen. Dafür, dass es trotzdem nicht traurig wird, dürfte gesorgt sein …
Termin mit Schmidt bewerten:
Bewertungen & Berichte Termin mit Schmidt
Literatur im Museum „Welch ein Beruf…!“
Petra Morzé | LesungClaudia Kaufmann-Freßner | Zusammenstellung
„Welch ein Beruf…!“ – Ein pikant-intimes Theater-ABC von A wie Anmaßung bis Z wie Zweifel
Petra Morzé, eine der bekanntesten österreichischen Schauspielerinnen, jahrzehntelang Ensemblemitglied des Theaters in der Josefstadt und des Burgtheaters, präsentiert in ihrer humorvollen Lesung Anekdoten, Interna, Schnurren, Pikanterien und „Hoppalas“ von berühmten Kollegen und Kolleginnen wie Raoul Aslan, Charlotte Wolter, Adele Sandrock, Albin Skoda, Karl Paryla, Josef Meinrad, Käthe Dorsch, Alexander Girardi u.v.a.
Es geht um Premieren-Angst und um Texthänger, um Eitelkeit und Hybris, um Ohrfeigen und um Sein oder Nicht-Sein …
Eintritt Museum: € 14,00 | € 12,00 (ermäßigt) | € 6,00 (Schüler:innen ab 10 J., Lehrlinge)
Der Eintritt zur Lesung ist frei
Literatur im Museum „Welch ein Beruf…!“ bewerten:
Bewertungen & Berichte Literatur im Museum „Welch ein Beruf…!“
Anna Mabo – Gesang, Gitarre
Mittelschwere Ekstase
Anna Mabo | Gesang, Gitarre„Mittelschwere Ekstase“ heißt das vierte Album von Anna Mabo. Da sind 14 Songs, befüllt mit beschwipsend virtuoser Musik, mit immer noch dichteren Sprachkunstwerken an jener Stelle, wo bei anderen Künstlern und Künstlerinnen „Texte“ stehen, und mit einer so eigenständigen Gesangsschönheit, dass das Werk aus einer anderen und zweifelsfrei besseren Welt zu kommen scheint.
Bei Mabos vorigen drei Platten, „Die Oma hat die Susi so geliebt“, „Notre Dame“ und „Danke gut“, waren die Titel verlässlich falsche Spuren: Wer die Platte auflegte, stellte sich etwas vor, und diese Vorstellung wurde vom ersten Song sofort sanft, aber bestimmt beiseite geschoben. „Mittelschwere Ekstase“ ist hingegen auch in diesem Sinne neu: Es ist drin, was draufsteht. Auf dieser vierten, so verletzlichen und doch unbesiegbaren Platte, ja, wirklich, da ist Anna Mabo in Ekstase. Die Einordnung „mittelschwer“ stammt dabei wie jedes Detail an ihrem Werk von ihr selbst, es liegt daher bei uns, uns vorzustellen wie eine schwere Ekstase bei Anna Mabo ausschaut oder gar klingt.
Was weiß ein Blinder? heißt es in Wien, aber doch glaube ich, Ekstase meint hier nur (was heißt nur?) Liebe, was sich gleichzeitig altmodisch und total modern anfühlt. „Und es stört mich nicht, dass mein Knieschoner immer noch nach dir riecht“, singt Anna Mabo in dem becircend schönen Lied „Dirty Dancing“, und im vielleicht noch berührenderen „warten schwer" singt sie: „Mit dir fällt mir nichts außer auf dich warten schwer“.
An einer anderen Stelle seufzt Anna Mabo wie in einer Art schaudernden Ahnung von Bachmanns Dreißigstem Jahr: „Ich bin halt keine zwanzig mehr“. Eh. Hier ist jetzt eine Künstlerin, die seit einem Jahrzehnt als Beruf ihre Lieder schreibt und singt, die weit gereist ist, die unterwegs lustig war und traurig, sich nun aber fester denn je entschlossen zeigt, die Traurigkeit der Welt nicht gewinnen zu lassen.
(Ernst Molden, Wien, Sommer 2025)
Ein Abend für alle, die Liedkunst in ihrer persönlichsten Form erleben möchten – unter freiem Himmel, am Wasser, und ganz nah bei Anna Mabo und ihren Geschichten.
Anna Mabo – Gesang, Gitarre bewerten:
Bewertungen & Berichte Anna Mabo – Gesang, Gitarre
Szenen einer Ehe
„Eine glückliche Ehe ist eine, in der sie ein bisschen blind und er ein bisschen taub ist.“ (Loriot)Szenen einer Ehe von Loriot – Lesung mit Senta Berger & Friedrich von Thun
„Männer und Frauen passen einfach nicht zusammen…“ – und müssen doch täglich miteinander auskommen. Wenn bereits morgens das Frühstücksei zu lang gekocht hat und abends die Meinungen über die Feierabendgestaltung auseinandergehen, wird es kritisch. Genau dies hat Loriot in seinen legendären, 1983 veröffentlichten Szenen einer Ehe auf den Punkt gebracht. Sein Gespür für das Zwischenmenschliche und die Komik der alltäglichen Kommunikation zeigen Loriot als einen scharfsinnigen Kenner der nur allzu menschlichen Komödien.
Als Hommage an den humoristischen Großmeister finden sich mit Senta Berger und Friedrich von Thun zwei Bühnen- und Filmgrößen zusammen, um diesen Szenen Leben und Lachen einzuhauchen. Gemeinsam und gegeneinander kämpfen sie mit Stolpersteinen, die einem der Alltag in den Weg legt, und natürlich mit den unüberwindbaren Tücken der Paarbeziehung. Denn wie sagte noch Loriot? „Eine glückliche Ehe ist eine, in der sie ein bisschen blind und er ein bisschen taub ist.“
- AUSVERKAUFT! -
Szenen einer Ehe bewerten:
Bewertungen & Berichte Szenen einer Ehe
St. Florianer Sängerknaben
Voice Art – Stimmen ohne Grenzen
Die St. Florianer Sängerknaben blicken auf eine fast 1.000-jährige Geschichte zurück. Seit dem Jahr 1.071 ist der Bestand im Augustiner Chorherrenstift St. Florian in Oberösterreich nachgewiesen. Über Generationen hinweg steht der Chor für die Pflege und Weiterentwicklung der geistlichen Chormusik und zählt heute zu den traditionsreichsten Ensembles seiner Art.Unter der Leitung von Markus Stumpner treten die St. Florianer Sängerknaben regelmäßig auf renommierten Bühnen und bei internationalen Festivals auf und arbeiten mit namhaften Orchestern zusammen. Solisten des Knabenchores übernehmen häufig die für Knaben vorgesehenen Rollen in Opernproduktionen. Neben der traditionsbewussten Chorarbeit zeichnet sich das Ensemble durch stilistische Offenheit und hohe musikalische Flexibilität aus.
Bei diesem Konzert präsentieren die St. Florianer Sängerknaben und ihr Männerchor ein vielseitiges Chorprogramm, das musikalische und sprachliche Grenzen überschreitet. Werke von Augustinus Franz Kropfreiter, Jukka Linkola und Zoltán Kodály sowie zeitgenössische Arrangements von Bob Chilcott zeigen die große Spannweite zwischen geistlicher Tradition, Volksmusik und moderner Chorkunst.
Ein Abend für alle, die die Vielfalt vokaler Klangwelten entdecken möchten.
St. Florianer Sängerknaben bewerten:
Bewertungen & Berichte St. Florianer Sängerknaben
PHILIPP HOCHMAIR – „Hochmair, wo bist du?“
Open Air Performance
Philipp Hochmair | Lesung, PerformanceKatharina von der Leyen | Text
Mit seiner kompromisslosen Bühnenenergie und seinem radikalen Zugang zu Literatur zählt Philipp Hochmair seit Jahren zu den prägendsten Schauspielern des deutschsprachigen Raumes. Ob in Film und Fernsehen oder auf den großen Theaterbühnen – Hochmair sprengt Konventionen, verbindet körperliche Intensität mit poetischer Wildheit und verwandelt klassische Stoffe in vibrierende Gegenwartsperformances. Spätestens seit „Jedermann Reloaded“ und seinem fulminanten Einspringen bei den Salzburger Festspielen 2018 ist er einem breiten Publikum als leidenschaftlicher Grenzgänger bekannt.
Auch im Sommer 2026 steht Hochmair wieder als „Jedermann“ bei den Salzburger Festspielen auf der Bühne – und dennoch nimmt er sich die Zeit, erneut nach Gmunden zu kommen. „Hochmair, wo bist du?“ führt tief hinein in seine persönliche und künstlerische Welt. Die Journalistin und Bestsellerautorin Katharina von der Leyen hat den Schauspieler über Monate begleitet und ein vielschichtiges Porträt gestaltet – voller Gespräche, Beobachtungen und Momentaufnahmen eines Mannes, der seine Rollen so intensiv lebt, dass er dabei manchmal sich selbst verliert. Entstanden ist ein Buch, das Biografie, Analyse und künstlerische Expedition verbindet.
Auf der Bühne entfaltet Hochmair diese Vorlage als atmosphärische Live-Performance: ein vibrierender Dialog zwischen Text, Körper und Präsenz. Er zeigt jene verletzliche Tiefe und ungebändigte Kraft, die sein Spiel auszeichnen – den rastlosen Suchenden, den leidenschaftlichen Performer, den kompromisslosen Künstler. Literatur wird zu Klangkörpern, Emotionen werden körperlich erfahrbar, und aus Fragmenten entsteht ein pulsierendes Selbstporträt.
Der Toscanapark bietet dafür den idealen Schauplatz: die Weite des Traunsees, das Abendlicht, die offene Natur – ein Rahmen, in dem Hochmairs Intensität sich entfalten kann. Ein Abend, der Schauspiel, Poesie und Persönlichkeit verschmelzen lässt und den Besucher:innen einen der außergewöhnlichsten Künstler unserer Zeit näherbringt.
PHILIPP HOCHMAIR – „Hochmair, wo bist du?“ bewerten:
Bewertungen & Berichte PHILIPP HOCHMAIR – „Hochmair, wo bist du?“
Thomas Stipsits & Band
Open Air Konzert
Thomas Stipsits | GesangChristina Zauner | Keyboarderin und „Chefin“ der Band
Thomas Hechenberger | E-Guit/Backing Vocals
Raphaela Fries | Drums
Michael Mozeth | Bass/Backing Vocals
Chris Harras | Akustik-Guit/Backing Vocals
Als Thomas Stipsits im Juni 2025 zu einigen „Aufwärmkonzerten“ ins Wiener Orpheum bat, war rasch klar: Hier entsteht etwas Größeres. Was ursprünglich als Vorbereitung für das große Stadionspektakel von Seiler & Speer gedacht war, verwandelte sich bereits dort in ein musikalisches Bekenntnis – der Austropop lebt, und zwar mit einer Frische, Begeisterung und Authentizität, die man lange vermisst hat.
Beim Konzert im Wiener Happel-Stadion, vor rund 40.000 Fans und inmitten eines hochkarätigen Vorprogramms, wurde dieser Eindruck eindrucksvoll bestätigt. Als Stipsits zu den ersten Takten von „Ollas Leiwaund“ auf die Bühne stürmte, war die Reaktion des Publikums eindeutig: pure Euphorie. Was folgte, war ein mitreißendes, energiegeladenes Kurzkonzert – ein Hochamt des Austropop, das mit Leidenschaft, Witz und musikalischer Kraft überzeugte.
Doch dieses Moment war nur der Anfang. Stipsits und seine Band haben dem Genre neues Leben eingehaucht – nicht als nostalgische Kopie vergangener Zeiten, sondern als selbstbewusste, moderne Weiterführung einer Musik, die tief im österreichischen Lebensgefühl verankert ist. Emotion, Humor, Bodenständigkeit und großes musikalisches Können verbinden sich zu einem Abend, der unmittelbar berührt.
Im Sommer 2026 bringen sie diese Energie erstmals in den Toscanapark Gmunden: unter freiem Himmel, mit Blick auf den Traunsee und in jener sommerlichen Weite, in der ihre Songs und Interpretationen ihren vollen Zauber entfalten. Ein Konzert, das Herz und Seele gleichermaßen trifft – und zeigt, dass Austropop heute lebendiger ist denn je.
Ein Abend für alle, die mit dieser Musik aufgewachsen sind – und für jene, die sie gerade neu entdecken.
Thomas Stipsits & Band bewerten:
Bewertungen & Berichte Thomas Stipsits & Band
PAROV STELAR – Live im Toskanapark
Open Air Konzert
Parov Stelar | Musik, GesangMit seinem unverwechselbaren Sound hat Parov Stelar die Bühnen der Welt erobert – von Jazzclubs bis zu den größten Bühnen und Festivals auf allen Kontinenten. Hinter den pulsierenden Elektrobeats verbirgt sich ein vielseitiger Künstlergeist: Marcus Füreder, wie er bürgerlich heißt, ist Musiker, Maler, Autor und Visionär, der sich seit den Anfängen als Pionier des Electroswing ständig neu erfindet.
Sein aktuelles Projekt „Artifact“ markiert auch eine Art Neuerfindung. Das Album entfaltet eine cineastische Klangwelt, in der orchestrale Arrangements auf elektronische Samples und moderne Beats treffen. Inspirationen reichen von Stummfilm-Meistern über Pop-Art bis zu 80er-Synthsounds, und die Musik oszilliert zwischen Euphorie und Melancholie, vertrauten Harmonien und überraschenden, düster-bedrohlichen Momenten. Stücke wie „Rebel Love“, „Six Feet Underground“ „Falling Into Time“ oder „Art Deco“ mit Lana del Rey zeigen die Verschmelzung von Analogem und Digitalem und lassen tief in Stelars eigene Klanguniversen eintauchen.
Parov Stelars Konzerte gehen weit über klassische DJ-Auftritte hinaus: Elektronische Produktionen treffen auf Live-Instrumente, orchestrale Fülle und visuelle Inszenierung. Musik entsteht für ihn zuerst für sich selbst, erst dann wird sie geteilt – ein Ansatz, der radikale Authentizität, künstlerische Freiheit und die Lust an Neuinterpretation spürbar macht.
Eine zusätzliche Dimension eröffnet die Ausstellung „Leave The Future Behind“ im K-Hof Museum Gmunden: Sie tritt in Dialog mit Stelars Musik und öffnet die Türen zu seinem bildnerischen Universum. Gemälde, Zeichnungen und digitale Experimente geben Einblick in die kreative Quelle seiner Kompositionen. Konzert und Ausstellung verschmelzen zu einem Gesamterlebnis und machen Stelars künstlerische Unabhängigkeit sichtbar. Die Ausstellung wird am Donnerstag, 18. Juni 2026, eröffnet und ist bis 16. August 2026 zu sehen.
Der Abend im Toscanapark bildet den perfekten Rahmen: Mit Blick auf den Traunsee und die umgebende Bergkulisse entsteht ein Open-Air, in dem Musik, Licht und Natur in harmonischem Einklang stehen. Ein einmaliger Sommerabend – Parov Stelar, wie man ihn nur hier erleben kann: visionär, kraftvoll, cineastisch und grenzenlos.
PAROV STELAR – Live im Toskanapark bewerten:
Bewertungen & Berichte PAROV STELAR – Live im Toskanapark
Übergänge – Katharina Acht
Fotografie und Papier
Übergänge – Fotografie und Papier – Katharina AchtDie Fotoausstellung Übergänge von Katharina Acht widmet sich Momenten des Dazwischens. Nebel, Weite und atmosphärische Verdichtung eröffnen Bildräume, in denen Orientierung unsicher wird und Gewissheiten verschwimmen.
Die Künstlerin hält Situationen fest, in denen sich etwas verändert, ohne dass ein neuer Zustand bereits greifbar ist. In reduzierten, oft entleerten Landschaften lösen sich bestehende Ordnungen auf. Der Mensch erscheint dabei nicht als handelndes Zentrum, sondern als situierte Figur innerhalb eines offenen Raumes. Maßstab, Orientierung und Zeitlichkeit geraten bewusst ins Wanken.
Die Fotografien und Papierarbeiten laden dazu ein, innezuhalten und genau hinzusehen. Übergänge werden als eigenständiger Zustand verstanden – als Zeit des Wartens, der Veränderung und der Neuorientierung.
Übergänge – Katharina Acht bewerten:
Bewertungen & Berichte Übergänge – Katharina Acht
HERstage – Die Bühne gehört den Frauen
Open Air Konzert
Anna Bucheggerlovehead
Ankathie Koi
Am 2. August 2026 öffnet sich im Toscanapark Gmunden erstmals die Bühne der Salzkammergut Festwochen ausschließlich für herausragende Künstlerinnen. Unter dem Titel HERstage erwartet das Publikum ein Open-Air-Erlebnis mit drei aufeinanderfolgenden Konzerten, die jeweils ihre eigene Klangwelt entfalten und zusammen einen unvergesslichen Abend voller Energie, Kreativität und musikalischer Vielfalt bilden.
Den Auftakt macht Anna Buchegger. Mit ihrer einzigartigen Stimme, die Tradition, Dialekt und modernen Pop vereint, konfrontiert sie alpenländische Heimatbilder mit Selbstironie, feministischer Haltung und avantgardistischer Klangsprache. Buchegger erschafft eine Kunstfigur zwischen Clown, Couture und Tracht, die Heimat kritisch befragt und zugleich Raum für vielfältige Identitäten und Emotionen öffnet. Ihre Live-Präsenz ist intensiv, einnehmend und unvergesslich – eine Einladung, Musik und Haltung gleichermaßen zu erleben.
Im Anschluss betritt lovehead die Bühne. Das Burgenländer Trio zählt zu den spannendsten neuen Indie-Pop-Acts Österreichs. Mit laidback Drums, charmant-grungigen Gitarrenriffs und lebendig-textierten Songs über Liebe, Alltag und kleine Absurditäten erschafft lovehead eine atmosphärische Klangwelt, die sowohl verspielt als auch berührend ist. Ihre Songs entstehen aus der Mischung der drei Perspektiven von Anna, Mara und Elena, wodurch sich eine unmittelbare, authentische Energie entfaltet, die sowohl live als auch auf Platte begeistert.
Den Abschluss bildet Ankathie Koi, Wiener Popinstitution und Grande Dame des Electro-Glam. Mit ihrer mächtigen, facettenreichen Stimme, exzentrischem Glamour und einer Performance voller Schabernack, Selbstironie und 80er-Jahre-Synth-Sounds verwandelt sie die Bühne in ein leuchtendes Gesamtkunstwerk. Songs wie „Baby Boy“, „Amour Fou“ und „Tanz dich rein“ werden zu ausgelassenen Tanzorgien, in denen Pop in Großbuchstaben gefeiert und die Bühne als Ort der kreativen Freiheit und überraschenden Momente genutzt wird. Ankathie Koi sprengt Genregrenzen, schafft intensive Energie und sorgt für ein episches Finale des Abends.
Der Toscanapark verwandelt sich an diesem Abend in einen außergewöhnlichen Open-Air-Spielort: Zwischen alten Baumriesen, mit Blick auf den glitzernden Traunsee und die umliegenden Berge, entsteht ein Raum, in dem Klang, Licht und Natur in harmonischem Dialog stehen. Jede Performance entfaltet ihre eigene Kraft und lädt das Publikum zu einer intensiven Wahrnehmung von Rhythmus, Ausdruck und Atmosphäre ein.
HERstage – Die Bühne gehört den Frauen bewerten:
Bewertungen & Berichte HERstage – Die Bühne gehört den Frauen
Die Billigesser
Bernhard.Fest
Die Billigesser – von Thomas Bernhard„… Ehrlich gesagt, so Koller, sind die WÖKmenschen noch die charakterfestesten …“ (Thomas Bernhard)
Diese 1980 von Bernhard veröffentlichte Geschichte erzählt aus dem Leben des Privatgelehrten Koller, der seit dem Verlust seines linken Beines durch einen Hundebiss, an einer Studie über Physiognomik arbeitet. Die Erzählung verarbeitet mehrere bei Bernhard immer wiederkehrende Themen, unter anderem das Scheitern einer wissenschaftlichen Arbeit, weil der Forscher den Anspruch auf die komplette Erfassung des Weltganzen erhebt. Genie und Wahnsinn sind auch in dieser Bernhard-Figur untrennbar vereint.
Jens Harzer, seit zweieinhalb Jahrzehnten vielfach ausgezeichneter Schauspieler, ist Träger des Iffland-Ringes, die renommierteste Ehrung, die ein deutschsprachiger Schauspieler erhalten kann. Der Ring wird an den jeweils „bedeutendsten und würdigsten Bühnenkünstler“ vom Träger weitergegeben. 2019 erhielt Jens Harzer, der zuletzt vor zehn Jahren bei den Salzkammergut Festwochen Gmunden zu Gast war, ihn von Bruno Ganz.
Die Billigesser bewerten:
Bewertungen & Berichte Die Billigesser
Roman Fediurko
Stars der Zukunft – vom Traunsee auf die WeltbühnenFranz Schubert (1797-1828): Vier Impromptus D 935, op. 142, Nr. 1-4
Lewko Rewuzkyj (1889-1977): Präludien (Auswahl)
Frédéric Chopin (1810-1849): Sonate Nr. 3 h-moll op. 58
Dieses Klavierrecital verbindet zentrale Werke der romantischen Klavierliteratur mit ausgewählten Präludien eines ukrainischen Komponisten des 20. Jahrhunderts. So entsteht ein Programmbogen, der unterschiedliche Traditionen und Ausdrucksformen des Klaviers nebeneinanderstellt – von lyrischer Konzentration bis zu großer formaler Spannung.
Am Klavier ist Roman Fediurko zu erleben, dessen Spiel von Kritikern als ganz der Musik verpflichtet beschrieben wird. Der Pianist, geboren 2004 in Kiew, ist Preisträger zahlreicher internationaler Wettbewerbe und konzertiert regelmäßig auf renommierten Bühnen und bei internationalen Festivals. Seine Interpretationen zeichnen sich durch technische Souveränität, musikalische Tiefe und große gestalterische Sensibilität aus.
Ein Abend für alle, die klassische Klaviermusik aus unterschiedlichen musikalischen Traditionen in konzentrierter Form erleben möchten.
Roman Fediurko bewerten:
Bewertungen & Berichte Roman Fediurko
Monolog des Fürsten Saurau aus Thomas Bernhards „Verstörung“
Bernhard.Fest
Martin Schwab | LesungEva-Maria Voigtländer | Fassung
„Die Kälte ist in mir, also ist es egal, wohin ich gehe …“ (Thomas Bernhard)
Ein fiktiver Ort in Oberösterreich, die verwunschen-verwünschte Burg Hochgobernitz, ist Schauplatz des zweiten Teils des Romans „Verstörung“, des manischen Monologs des Burgherren, Fürst Saurau. Der 1967 erschienene Roman sollte ursprünglich „Das Hirn“ heißen. Das Kernstück, der Monolog des Fürsten, hätte diesen Titel gerechtfertigt. Auf seiner Burg, wo er sich radikal von der im politischen und geistigen Verfallszustand befindlichen Umgebung abgrenzt, reflektiert er über sein Dasein.
Martin Schwab, seit vielen Jahren als kongenialer Bernhard-Interpret auf der Bühne des Wiener Burgtheaters und bei den Salzkammergut Festwochen Gmunden bekannt, nimmt sich dieses wuchernden, wahrhaft verstörenden Textes an, monologisiert, rezitiert, liest.
Veranstaltungshinweis:
Freitag 07/08 | 17:30, Thomas Bernhard Haus Ohlsdorf
Anny Fabjan präsentiert ihr Essay über Thomas Bernhards Großmutter Anna Bernhard „Die rebellische Großmutter“. Sie wird auch über Nora Joyce und Jenny Marx sprechen, die ein ähnliches selbstgewähltes Schicksal wie Anna Bernhard hatten.
Bei dieser Präsentation wird sie von Kompositionen vom Wiener Musiker und Komponisten Georg Breinschmid begleitet.
Der Eintritt ist frei.
Monolog des Fürsten Saurau aus Thomas Bernhards „Verstörung“ bewerten:
Bewertungen & Berichte Monolog des Fürsten Saurau aus Thomas Bernhards „Verstörung“
Querschläger
Gegenwind
Als die Querschläger 1990 im Lungau ihre musikalische Reise begannen, war noch nicht absehbar, dass daraus eine der eigenständigsten Formationen der heimischen Musikszene entstehen würde. Was als Geheimtipp begann, entwickelte sich über mehr als drei Jahrzehnte, über 900 Konzerte und unzählige Bühnen hinweg zu einer Kultband, die sich konsequent jeder Schublade entzieht.Unabhängig von Plattenfirmen und modischen Trends haben die Querschläger ihren ganz eigenen Stil entwickelt: Dialektmusik mit lyrischem Tiefgang, verbunden mit Musikkabarett, feinem Humor und überraschender Ernsthaftigkeit. Kennzeichnend ist der bewusste Zusammenprall von Gegensätzen – musikalisch, sprachlich und inhaltlich – aus dem etwas Eigenständiges von großer emotionaler Kraft entsteht.
In ihren Liedern werden bekannte musikalische Versatzstücke aus Blues, Rock, Folk und Volksmusik neu kontextualisiert und mit Geschichten, Figuren und Beobachtungen aus dem Alltagsleben gefüllt. Immer wieder steht der Begriff Heimat im Zentrum – zwischen Idylle und Realität, Wehmut und Analyse, Satire und Ernst. Präsentiert wird all das im Lungauer Innergebirgsdialekt, ohne erhobenen Zeigefinger, aber mit großer Nähe zum Menschen.
Live entfaltet dieses Universum seine ganze Kraft: Mit fast 30 Instrumenten, verbunden durch die legendären „Gschichtln“ von Sänger Fritz Messner, verschwimmen die Grenzen zwischen Konzert und Kabarett. Ein Abend zwischen Lachen und Nachdenken – und ein Querschläger-Konzert im besten Sinne.
Querschläger bewerten:
Bewertungen & Berichte Querschläger
Alfred Haberpointner
Mit zwei aufeinanderfolgenden Soloshows lädt die Galerie 422 im Sommer 2026 dazu ein, zeitgenössische Kunst in ihrer Vielfalt und räumlichen Präsenz zu entdecken.Ab Anfang August zeigt die Galerie 422 im Rahmen der zweiten Festwochenausstellung eine Soloshow von Alfred Haberpointner. Mit seinen Holzskulpturen zählt der Künstler seit Jahren zu den markantesten Vertretern der zeitgenössischen österreichischen Bildhauerei. In Kopfskulpturen, Wandreliefs und objekthaften Tafelbildern untersucht er grundlegende bildhauerische Parameter wie Volumen, Gewicht und Proportion. Zwischen Abstraktion und Figuration entfalten die Arbeiten eine spannungsreiche Beziehung von Körperlichkeit, Raum und Wahrnehmung.
Öffnungszeiten der Galerie:
Mittwoch bis Freitag 12:00 – 18:00 Uhr
Samstag 10:00 – 16:00 Uhr
Begleitprogramm:
Samstag, 08. August 2026, 11:00 Uhr
Artist-Talk im Rahmen der Eröffnung. Mag. Harald Krejci (Direktor Museum der Moderne Salzburg) mit Künstler Alfred Haberpointner.
Veranstaltungen der Galerie 422 – Margund Lössl
www.galerie422.at
www.instagram.com/galerie422/
www.facebook.com/Galerie422
Eintritt frei
Alfred Haberpointner bewerten:
Bewertungen & Berichte Alfred Haberpointner
Über allen Gipfeln ist Ruh – Ein deutscher Dichtertag um 1980
Bernhard.Fest
Szenische Lesung mitSven-Eric Bechtolf | Moritz Meister, Verfasser einer Tetralogie
Sona MacDonald | Anne, seine Frau
Clara Wolfram | Fräulein Werdenfels, Doktorandin, Brillenträgerin
Tilman Tuppy | Herr von Wegener, Journalist, Brillenträger
Martin Schwab | Der Verleger
Erich J. Langwiesner | Herr Smirnoff, Briefträger
Hermann Beil | Szenische Einrichtung
„Wenn das Werk lacht / weint der Dichter / und umgekehrt“ (Thomas Bernhard)
Thomas Bernhards 1982 uraufgeführte Komödie mit dem Schriftsteller Moritz Meister, der sich so gern als deutscher Dichterfürst gibt, im Mittelpunkt, ist im deutschen Feuilleton einst ziemlich kritisch, aber vom Publikum beifällig aufgenommen worden. Ironisch notierte Hellmuth Karasek im „Spiegel“, „manche Kritiker hätten griesgrämig vermerkt, dass das Publikum gelacht habe.“ Tatsächlich ist „Über allen Gipfeln ist Ruh“ eine federleicht hintersinnige Komödie voll von Anspielungen auf eitlen Dichterkult und sinnlos rotierenden Kulturbetrieb: Tiefsinnig, komödiantisch – und selbstironisch zugleich.
Mit freundlicher Unterstützung von Marcus Meier
Über allen Gipfeln ist Ruh – Ein deutscher Dichtertag um 1980 bewerten:
Bewertungen & Berichte Über allen Gipfeln ist Ruh – Ein deutscher Dichtertag um 1980
Orchester der Angelika Prokopp Sommerakademie der Wiener Philharmoniker
Orchester der Angelika Prokopp Sommerakademie der Wiener PhilharmonikerMartin Rajna | Dirigent
Anneleen Lenaerts | Harfe
Richard Wagner: Siegfried-Idyll in E-Dur WWV 103
Reinhold Glière: Konzert für Harfe und Orchester in Es-Dur, op. 74
Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 4 in B-Dur, op. 60
Die Angelika Prokopp Sommerakademie der Wiener Philharmoniker ist seit vielen Jahren regelmäßiger und erfolgreicher Gast bei den Salzkammergut Festwochen Gmunden. Das Orchester vereint hochtalentierte junge Musiker:innen aus aller Welt und bietet ihnen die Möglichkeit, unter der Anleitung von Mitgliedern der Wiener Philharmoniker höchste Standards des Orchesterspiels kennenzulernen und weiterzuentwickeln.
Das diesjährige Konzertprogramm verbindet drei Werke unterschiedlicher Klangwelten und Ausdrucksformen: Richard Wagners Siegfried-Idyll eröffnet den Abend. Es folgt das Konzert für Harfe und Orchester von Reinhold Glière, eines der bekanntesten und meistgespielten Werke des Komponisten. Den Abschluss bildet Ludwig van Beethovens Vierte Symphonie, ein Werk von heiterer Eleganz und klanglicher Transparenz, zwischen der „Eroica“ und der Fünften entstanden.
Die musikalische Leitung des Abends übernimmt der junge Dirigent Martin Rajna, als Solistin ist die international gefragte Harfenistin Anneleen Lenaerts zu erleben, die bereits beim Weihnachtskonzert 2025 begeisterte.
Ein Konzertabend, der die Verbindung von musikalischer Ausbildung auf höchstem Niveau, lebendiger Wiener Klangtradition und künstlerischer Gegenwart eindrucksvoll hörbar macht.
Orchester der Angelika Prokopp Sommerakademie der Wiener Philharmoniker bewerten:
Bewertungen & Berichte Orchester der Angelika Prokopp Sommerakademie der Wiener Philharmoniker
Thomas Bernhard – der Junge Journalist
Bernhard.Fest
Lesung mit Hermann BeilFrühe journalistische Arbeiten, Gerichtssaalberichte, Leserbriefe
„Zwei Jahre habe ich Gerichtsreportagen geschrieben. Ein unschätzbares Kapitel. Ich glaube, da liegen die Wurzeln.“ (Thomas Bernhard)
Der junge zwanzigjährige Thomas Bernhard begann 1951/52 als Journalist. Über 250 Zeitungsartikel schrieb er bis 1954 für Salzburger Zeitungen und die Wiener „Furche“. Viele seiner Texte wirken wie kleine, pointierte Theaterszenen; aus vielen Alltagsberichten spricht politisches oder sozialkritisches Engagement. Jahrzehnte später bekannte Thomas Bernhard: „Zwei Jahre habe ich Gerichtsreportagen geschrieben. Die sind mir später beim Prosaschreiben wieder gegenwärtig geworden. Ein unschätzbares Kapitel. Ich glaube da liegen die Wurzeln.“ – Die Wurzeln seiner Theaterstücke und Romane.
Hermann Beil, über ein Jahrzehnt eng mit den Salzkammergut Festwochen Gmunden verbunden, verbindet noch eine jahrzehntelange Zusammenarbeit mit Thomas Bernhard persönlich. Zahlreiche Uraufführungen am Staatstheater Stuttgart, am Schauspielhaus Bochum, bei den Salzburger Festspielen und am Burgtheater Wien hat er dramaturgisch verantwortet.
Im Rahmen der Salzkammergut Festwochen Gmunden liest er regelmäßig im Bernhaus-Haus in Ohlsdorf, und er richtet seit einigen Jahren die szenischen Bernhard-Abende ein, die sich zu Publikumsmagneten im Stadttheater Gmunden entwickelt haben.
Thomas Bernhard – der Junge Journalist bewerten:
Bewertungen & Berichte Thomas Bernhard – der Junge Journalist
ArtWalk Gmunden II
Der ArtWalk Gmunden lädt bereits zum dritten Mal zu geführten Kunstspaziergängen durch die Gmundner Innenstadt ein. Abseits des gewohnten Ausstellungsbesuchs entstehen Begegnungen mit Kunst, die in Bewegung erlebt wird – durch Straßen, Gassen und besondere Orte der Stadt, die gemeinsam neu entdeckt werden. Jeder ArtWalk verbindet aktuelle Ausstellungen und Kunstereignisse zu einer kuratierten Route mit persönlichen Einblicken, spannenden Hintergründen und Raum für Austausch. Ein Format für alle, die Kunst nicht nur betrachten, sondern im Dialog erleben möchten.ArtWalk II & Lesung „Herzzeit“
Donnerstag, 13. August 2026
17:00 – 19:00 Uhr
Treffpunkt: Galerie 422
Der zweite ArtWalk des Sommers verbindet bildende Kunst und Literatur zu einem besonderen Sommerabend. Nach Führungen durch die Galerie 422 – wo der Künstler Alfred Haberpointner persönlich Einblicke eröffnet und Parov Stelar im Kammerhof Museum erwartet Sie ein literarisches Highlight im Stadttheater Gmunden.
Mit Herzzeit wird der Briefwechsel von Ingeborg Bachmann und Paul Celan auf die Bühne gebracht. Gelesen von Johanna Wokalek und Markus Meyer, eröffnet die Lesung einen berührenden Einblick in die Beziehung zweier der bedeutendsten deutschsprachigen Stimmen des 20. Jahrhunderts – zwischen Nähe, Verlust und poetischer Auseinandersetzung.
Teilnahmebeitrag:
Artwalk II: € 20
Kombiticket ArtWalk + Lesung: € 60
Inkludiert sind die Führungen, sämtliche Eintritte, ein gemeinsamer Umtrunk vor dem Stadttheater sowie die Eintrittskarte zur Lesung Herzzeit.
Anmeldung:
Wir bitten um Anmeldung im Festwochenbüro unter 07612 70630 oder per E-Mail an karten@festwochen-gmunden.at. Anmeldungen sind außerdem direkt in der Galerie 422 möglich.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Wir empfehlen daher eine frühzeitige Reservierung.
ArtWalk Gmunden II bewerten:
Bewertungen & Berichte ArtWalk Gmunden II
Herzzeit
Bachmann.Fest
Eine Auswahl aus dem Briefwechsel Ingeborg Bachmann – Paul CelanLesung mit Johanna Wokalek und Markus Meyer
„Erklär mir, Liebe, was ich nicht erklären kann …“ (Ingeborg Bachmann)
Im Mai 1948 begegnen einander in Wien zwei Menschen, ein junger Dichter und eine junge Dichterin – Paul Celan und Ingeborg Bachmann. Er ist 27, die Studentin 21 Jahre alt. Sie verbringen einen intensiven sechs Wochen dauernden Frühling zu zweit, dann reist Celan nach Paris ab. „Der surrealistische Lyriker Paul Celan“ habe sich „herrlicherweise“ in sie verliebt, schreibt Bachmann an ihre Eltern.
Bis 1953 verbindet die beiden ein Liebesverhältnis, das von Oktober 1957 bis Frühling 1958 wieder aufgenommen wurde. Celan ist inzwischen bereits mit Gisele Lestrange verheiratet und hat mit ihr einen gemeinsamen Sohn. Bachmann lernt in dieser Zeit Max Frisch kennen und zieht mit ihm im Oktober 1958 zusammen.
Der Briefwechsel ist das bewegende Zeugnis zweier Menschen, die sich lieben und sich doch verletzen, die ohneeinander nicht können, aber nicht miteinander leben können.
Herzzeit bewerten:
Bewertungen & Berichte Herzzeit
Mitglieder der Wiener Philharmoniker
Große Orchester in kleinen Formationen
Alina Pinchas | ViolineDavid Kessler | Violine
Benjamin Beck | Viola
Bernhard Naoki Hedenborg | Violoncello
David Pennetzdorfer | Violoncello
Schubert Streichquintett:
Karl Goldmark: Streichquintett a-moll op. 9
Franz Schubert: Streichquintett C-Dur D 956
Das Streichquintett eröffnet innerhalb der Kammermusik besondere klangliche Möglichkeiten: Es erweitert den vertrauten Quartettklang, ohne dessen intime Kommunikationsform aufzugeben. Gerade im 19. Jahrhundert wurde diese Gattung zu einem Ort intensiver musikalischer Verdichtung, an dem sich formale Klarheit und romantische Ausdruckskraft auf einzigartige Weise verbinden.
Mit Werken von Karl Goldmark und Franz Schubert stehen zwei Komponisten im Zentrum des Abends, die tief in der Wiener Musiktradition verwurzelt sind und diese zugleich auf sehr unterschiedliche Weise geprägt haben.
Interpretiert wird dieses Programm von Mitgliedern der Wiener Philharmoniker, die neben ihrer orchestralen Tätigkeit regelmäßig der Kammermusik verbunden sind. In dieser Besetzung treffen individuelle Stimmen auf eine gemeinsame Klangkultur, die auf präzises Zuhören, gestalterische Freiheit und tiefes musikalisches Verständnis gründet.
Ein Abend für alle, die die große romantische Kammermusik in ihrer ganzen Tiefe, Klangfarbenvielfalt und Ausdruckskraft erleben möchten.
Mitglieder der Wiener Philharmoniker bewerten:
Bewertungen & Berichte Mitglieder der Wiener Philharmoniker
Ein Wildermuth von Ingeborg Bachmann
Bachmann.Fest
Lesung mit Michael MaertensClaudia Kaufmann-Freßner | Fassung
„Ich fing an, die noch wahrere Wahrheit zu sagen.“ (Ingeborg Bachmann)
Oberlandesgerichtsrat Anton Wildermuth hofft auf einen einfachen Fall, eine kurze Verhandlung: Der Landarbeiter Josef Wildermuth hat seinen Vater augenscheinlich im Affekt getötet und die Tat gestanden. Doch nicht nur der zufällig gleiche Nachname verbindet Richter und Angeklagten, auch die besessene Suche nach der Wahrheit, die umso unfassbarer wird, je genauer man sie fassen will. Der „einfache Fall“ stürzt Anton Wildermuth in eine tiefe Krise, in der er schließlich sein eigenes Leben zu verhandeln hat.
Michael Maertens liest Ingeborg Bachmanns 1961 erschienene Erzählung, die vom Gerichtsreport zum dramatischen Monolog wird, der alle Überzeugungen von Wahrheit und Wirklichkeit, Recht und Gerechtigkeit auf den Prüfstand stellt: damit nicht länger nur „die Wahrheit ans Licht kommt, die wir brauchen können.“
Ein Wildermuth von Ingeborg Bachmann bewerten:
Bewertungen & Berichte Ein Wildermuth von Ingeborg Bachmann
Neue Wiener Solisten - Best of Salzkammergut
Große Orchester in kleinen Formationen
Maxim Brilinsky | Violine*Maria Ehmer | Violine
Katharina Engelbrecht | Violine*
Petra Kovacic | Violine*
Thomas Küblböck | Violine*
Saskia Roczek | Violine
Thomas Hajek | Viola*
Christoph Hammer | Viola*
David Pennetzdorfer | Violoncello*
Benedikt Sinko | Violoncello*
Iztok Hrastnik | Kontrabass*
*Mitglieder der Wiener Philharmoniker
Franz Schubert: aus den Deutschen Tänzen
Erich Wolfgang Korngold: Lento religioso aus der Symphonischen Serenade op. 39
Hugo Wolf: Italienische Serenade
Johannes Brahms: aus den Liebeslieder-Walzern op. 52
Oscar Straus: Serenade für Streicher op. 35
Nach dem Vorbild der legendären Wiener Solisten der 1960er-Jahre formierten sich im Jahre 2018 junge Mitglieder der Wiener Philharmoniker und international gefragte Solist:innen und Kammermusiker:innen der Wiener Musikszene zu einem kraftvollen und dynamischen Streicherensemble.
Ziel und Ansporn der Neuen Wiener Solisten war und ist es, das reichhaltige Repertoire für Streicher vom Barock bis zur Moderne auf höchstem Niveau zu erkunden und dabei die virtuose Brillanz der einzelnen Mitglieder mit einem homogenen Gesamtklang zu verbinden. In diesem Sinne treten alle Musiker je nach Repertoire auch solistisch in Erscheinung.
In dieser Matinee stehen Komponisten im Mittelpunkt, die eng mit dem Salzkammergut verbunden waren. Das Programm spannt den Bogen von tänzerischer Leichtigkeit bis zu lyrischer Innigkeit. Ein Vormittag, der Wiener Klangtradition, stilistische Vielfalt und kammermusikalische Präzision miteinander verbindet.
Neue Wiener Solisten - Best of Salzkammergut bewerten:
Bewertungen & Berichte Neue Wiener Solisten - Best of Salzkammergut
Sound of Sommerfrische 2026: Schubertiade
Soirée
Magdalene Ho | KlavierRoland Greutter | Violine
Maxim Rysanov | Viola
Daniel Müller-Schott | Violoncello
Jurek Dybał | Kontrabass
Franz Schubert:
Ausgewählte Werke und Bearbeitungen
Forellenquintett
Wenn Weltklasse-Solisten sich begegnen
Sound of Sommerfrische ist kein Musikfestival im herkömmlichen Sinn und keine Abfolge von Konzertabenden. Es beschreibt einen Zustand. Eine Sommerfrische, wie sie Franz Schubert und Johannes Brahms hier am Traunsee erlebt haben.
Der biografische Ursprung liegt bei Roland Greutters Urururgroßonkel Josef von Spaun, engem Freund Franz Schuberts. Er war Gastgeber aus Überzeugung. Bei ihm wurde Musik nicht vorgeführt, sondern selbstverständlich Teil des Zusammenseins. Schubert spielte in seinem Haus unter Freunden, eingebettet in Gespräche und Spaziergänge, in gemeinsam verbrachten Tagen, manchmal als Fischer mit der Rute. Musik entstand aus Inspiration, nicht aus Anlass. Diese Haltung bildet den inneren Kern des Festivals, welches von Roland Greutter gegründet wurde.
Er lädt Musiker ein, die das internationale Musikleben seit Jahren prägen. Persönlichkeiten, mit denen ihn eine gewachsene musikalische Nähe verbindet oder deren Stimme ihn neu erreicht. Sie kommen als Sommerfrischler an den Traunsee, oft mit ihren Familien. Nicht für ein Projekt, sondern für eine Zeit, in der sich Musik in gemeinsamer Arbeit und Nähe vertieft.
Die beiden Konzerte in der Pfarrkirche Traunkirchen verdichten diesen Gedanken zu konzentrierten Momenten. Franz Schuberts Forellenquintett steht dabei im Zentrum. Es wird zur Quintessenz, zum natürlichen Angelpunkt. Ein Werk von großer Offenheit, voller Leichtigkeit und Tiefe zugleich. In seinem Innersten ist es ein Lied, weit gespannt und gemeinsam gesungen.
Johannes Brahms führt diesen Gedanken weiter. Reife, innere Spannung und klare Form prägen diese Musik. Brahms sucht nicht den Effekt, sondern die Essenz.
In dieser Haltung wird Sound of Sommerfrische Teil der Salzkammergut Festwochen Gmunden. Nicht als Format, sondern als Inspiration, die an diesem Ort ihren natürlichen Raum findet.
So entstehen Soirée und Matinee im ursprünglichen Sinn. Musik als Notwendigkeit. Offen, konzentriert und aus dem Moment heraus zum Leben erweckt.
Eine Zusammenarbeit der Salzkammergut Festwochen Gmunden mit dem Verein Internationale Kammermusik Traunkirchen und Gröller Hospitality.
Sound of Sommerfrische 2026: Schubertiade bewerten:
Bewertungen & Berichte Sound of Sommerfrische 2026: Schubertiade
Sound of Sommerfrische 2026: Brahmsiade
Matinee
Magdalene Ho | KlavierRoland Greutter | Violine
Maxim Rysanov | Viola
Daniel Müller-Schott | Violoncello
Johannes Brahms:
Sonaten
Klavierquartett c-Moll
Wenn Weltklasse-Solisten sich begegnen
Sound of Sommerfrische ist kein Musikfestival im herkömmlichen Sinn und keine Abfolge von Konzertabenden. Es beschreibt einen Zustand. Eine Sommerfrische, wie sie Franz Schubert und Johannes Brahms hier am Traunsee erlebt haben.
Der biografische Ursprung liegt bei Roland Greutters Urururgroßonkel Josef von Spaun, engem Freund Franz Schuberts. Er war Gastgeber aus Überzeugung. Bei ihm wurde Musik nicht vorgeführt, sondern selbstverständlich Teil des Zusammenseins. Schubert spielte in seinem Haus unter Freunden, eingebettet in Gespräche und Spaziergänge, in gemeinsam verbrachten Tagen, manchmal als Fischer mit der Rute. Musik entstand aus Inspiration, nicht aus Anlass. Diese Haltung bildet den inneren Kern des Festivals, welches von Roland Greutter gegründet wurde.
Er lädt Musiker ein, die das internationale Musikleben seit Jahren prägen. Persönlichkeiten, mit denen ihn eine gewachsene musikalische Nähe verbindet oder deren Stimme ihn neu erreicht. Sie kommen als Sommerfrischler an den Traunsee, oft mit ihren Familien. Nicht für ein Projekt, sondern für eine Zeit, in der sich Musik in gemeinsamer Arbeit und Nähe vertieft.
Die beiden Konzerte in der Pfarrkirche Traunkirchen verdichten diesen Gedanken zu konzentrierten Momenten. Franz Schuberts Forellenquintett steht dabei im Zentrum. Es wird zur Quintessenz, zum natürlichen Angelpunkt. Ein Werk von großer Offenheit, voller Leichtigkeit und Tiefe zugleich. In seinem Innersten ist es ein Lied, weit gespannt und gemeinsam gesungen.
Johannes Brahms führt diesen Gedanken weiter. Reife, innere Spannung und klare Form prägen diese Musik. Brahms sucht nicht den Effekt, sondern die Essenz.
In dieser Haltung wird Sound of Sommerfrische Teil der Salzkammergut Festwochen Gmunden. Nicht als Format, sondern als Inspiration, die an diesem Ort ihren natürlichen Raum findet.
So entstehen Soirée und Matinee im ursprünglichen Sinn. Musik als Notwendigkeit. Offen, konzentriert und aus dem Moment heraus zum Leben erweckt.
Eine Zusammenarbeit der Salzkammergut Festwochen Gmunden mit dem Verein Internationale Kammermusik Traunkirchen und Gröller Hospitality.
Sound of Sommerfrische 2026: Brahmsiade bewerten:
Bewertungen & Berichte Sound of Sommerfrische 2026: Brahmsiade
Salzkammergut Festwochen Gmunden
Kultur und Sommerfrische – diese kongeniale Verbindung hat Tradition. In der einzigartigen Naturlandschaft rund um den Traunsee bieten die Salzkammergut Festwochen Gmunden ein vielfältiges Programm: herausragende Musikprojekte, innovative Literaturformate, anregende Dramatik, Jazz & Crossover, Architekturgespräche sowie Konzertgeschichten, die auch das jüngste Publikum verzaubern. Ein innovatives und versiertes Team rund um Christian Hieke – künstlerischer Geschäftsführer, Johanna Mitterbauer – kaufmännische Geschäftsführerin und Karin Bergmann – Leiterin Literatur und Theater und ehemalige Direktorin des Wiener Burgtheaters, sorgen für unterhaltsame, anregende und poetische Stunden in dieser einzigartigen Region. Mobil: +43 664 881 929 24Kartenbestellung:
Tel. +43 7612 7063012
Email: karten@festwochen-gmunden.at
Öffnungszeiten des Festivalbüros:
Montag bis Freitag von 9:00 bis 13:00 Uhr
Salzkammergut Festwochen Gmunden bewerten:
Bewertungen & Berichte Salzkammergut Festwochen Gmunden
- Miserere - Utopia · Currentzis
- Jedermann
- h-Moll-Messe - Vox Luminis · Meunier
- Les Adieux - Camerata Salzburg · Kopatchinskaja
- De profundis
- Miserere hominibus - Cantando Admont · PHACE · Bürgi
- Via crucis - Beyer · Piemontesi · Vox Luminis · Meunier
- Anrufung - La Capella Reial · Le Concert des Nations · Savall
- Passion
- Infelix ego - Kopatchinskaja · Cantando Admont · Klangforum Wien
- Mozart-Matinee · Marcon
- Faust I
- Auferstehung - Wiener Philharmoniker · Dudamel
- Carmen
- Schnee von gestern, Schnee von morgen
- Tenorissimo - Canto Lirico Spyres · il Pomo d‘Oro
- Solistenkonzert Sokolov
- Liederabend Goerne · Hinterhäuser
- Werther
- Nachtmusik 1 - Nigl · Lyssewski · Gergelyfi
- For Samuel Beckett - Klangforum Wien · Pintscher
- Nachtmusik 2 - Nigl · Lyssewski · Gergelyfi
- Face to Face - Solistenkonzert Aimard
- Anima - Canto Lirico Desandre · Ensemble Jupiter
- Nachtmusik 3 - Nigl · Lyssewski · Gergelyfi
- Omaggio - Klangforum Wien · Pintscher
- Peter Handke · WUNSCHLOSES UNGLÜCK
- Lucio Silla
- Lucio Silla
- Ariadne auf Naxos
- Catalogue d’oiseaux - Aimard
- Kammerkonzert Prégardien · Wiener Philharmoniker
- Saint François d’Assise
- Kammerkonzert Jansen · Blendulf · Kozhukhin
- Il viaggio a Reims
- Solistenkonzert Kissin
- Così fan tutte
- Kammerkonzert Gringolts Quartet
- Le Concert d‘Astrée · Haïm
- Liederabend Krimmel · Bushakevitz
- Méditations - Latry
- Mozart-Matinee · González-Monjas
- Wiener Philharmoniker · Sokhiev
- Budapest Festival Orchestra · I. Fischer
- YSP Meisterklasse · Lindsey
- INGEBORG BACHMANN. WER?
- Solistenkonzert Volodos
- Europa
- Solistenkonzert Malofeev
- Strana armonia d’amore - Les Cris de Paris · Jourdain
- c-Moll-Messe - Camerata Salzburg · Hengelbrock
- Visions de l’Amen - Levit · Hinterhäuser
- La nuda voce - Klangforum Wien · Pomàrico
- YSP Meisterklasse · Martineau
- Solistenkonzert Schiff
- Solist·innenkonzert Faust · Bezuidenhout
- Solistinnenkonzert Wang
- Mozart-Matinee · Popelka
- Wiener Philharmoniker · Muti
- Der Menschenfeind
- Unter Tieren
- Thousands of Miles - Liederabend Lindsey · Trotignon
- YCA Preisträgerkonzert - ORF Radio-Symphonieorchester Wien · Blex
- Elfriede Jelinek · WINTERREISE
- Canto Lirico Oropesa · Fernández Aguirre
- Angelika Prokopp Sommerakademie der Wiener Philharmoniker - Orchesterkonzert
- Utopia · Currentzis
- Kammerkonzert Leonkoro Quartett
- Der Prinz von Homburg
- Quatuor pour la fin du temps - Kammerkonzert Capuçon · Moraguès · Soltani · Mercier
- Quatuor pour la fin du temps - Kammerkonzert Capuçon · Moraguès · Soltani · Mercier
- Solist·innenkonzert Argerich · Capuçon
- Mozart-Matinee · Antonini
- Wiener Philharmoniker · Thielemann
- YSP Meisterklasse · Prégardien
- Kammerkonzert Gerstein & Friends
- Gustav Mahler Jugendorchester · Jordan
- Angelika Prokopp Sommerakademie der Wiener Philharmoniker - Kammerkonzert
- Berliner Philharmoniker 1 · Petrenko
- Berliner Philharmoniker 2 · Petrenko
- Kammerkonzert Kopatchinskaja & Friends
- Solist·innenkonzert Gabetta · Bezuidenhout
- YSP Abschlusskonzert - Mozarteumorchester · Hussain
- Pittsburgh Symphony Orchestra · Honeck
- Solistenkonzert Levit
- Wiener Philharmoniker · Nelsons
- 20. Blasmusikkonzert der Wiener Philharmoniker
- Canto Lirico Flórez · Scalera
- Opern- und Schauspielaufführungen, Konzerte und Junges Programm
- Eröffnungstalk: Mozart & "Mozarts"
- Eröffnungskonzert: Mozarteumorchester Salzburg | Borrani | Peña
- Tamestit & Friends
- Autographentresor Führung
- Briefe und Musik: „Meine liebe Mama“
- Briefe und Musik: „Meine liebe Mama“
- Mozarts Così fan tutte
- Introductory Lecture: Mozart & Mozarts
- Kammerorchester Basel / Bezuidenhout & Ibragimova
- Autograph Vault Guided Tour
- Die Schule der Liebenden
- Film: Mozart: Sinfonien & Arien
- Quatuor van Kuijk: Mozart & Bologne
- Künstlertalk: Thomas Hampson
- The Other Mozart: The forgotten story of Mozart's genius sister
- Wiener Philharmoniker I: Fischer & Levit
- Baborák Ensemble Plus
- Marionettentheater: Die Gärtnerin aus Liebe
- Film: Quartette & Quintette
- Orchesterakademie Salzburg: Zeiten des Sturms
- Krimicafé: Eine (Mo)zarte Versuchung
- Orgelmusik zur Nacht
- Film: Wen die Götter lieben
- Künstlertalk: Oksana Lyniv
- Youth Symphony Orchestra of Ukraine / Lyniv | Dyadiv | Ovcharenko
- Des Wolgangers Umfeld
- Cuarteto Quiroga & Veronika Hagen: Mozart & de Arriaga
- Film: Oksana Lyniv dirigiert Mozarts
- Künstlertalk: Sylvia Milo
- Kammerakademie Potsdam / Leleux & Villazón
- Akademieorchester der Universität Mozarteum / Mozart & de Arriaga
- Happy Birthday, Mozart! - Sonderöffnung und Führung
- Film: Le Chevalier de Saint-Georges. The enlightened violinist
- Geburtstags-Serenade von Rolando Villazón & Friends am Universitätsplatz
- Wiener Philharmoniker II: Christian Thielemann & Beethovens Neunte
- Mozart à la Chaplin
- Maximilian Kromer: Mozart nach "Mozarts"
- Film: Divertimenti KV 136–138 & & Klavierquartett KV 478
- Große Streichtrios: Saadi / Ferrández / Soltani
- Chamber Orchestra of Europe: Robin Ticciati & Alexandra Dovgan
- Orquesta Iberacademy Medellín: Gonzáles Monjas | Ottensamer | Schorn | Villazón
- Film: Zwischen Küche und Klavier: Nannerl Mozart
- Nikolić & Friends
- Mahler Chamber Orchestra: Blumenschein & Hadelich spielen Mozart
- Familienkonzert: Eine kleine Nachtmusik
- Film: Le Nozze di Figaro KV 492
- Künstlertalk: Benjamin Herzl
- Wiener Philharmoniker III: Jordan & Ólafsson
- Gromes & Friends
- Künstlertalk: Raphaela Gromes & Yaara Tal
- Mozart & "Mozarts": Führung durch die Sonderausstellung
- Abschlusskonzert: Mozarteumorchester Salzburg - González-Monjas / Kožená / Sietzen
- Die Stiftung Mozarteum Salzburg feiert seit 1956 mit der Mozartwoche den Geburtstag des großen Komponisten.
- Morgen: Parov Stelar – Leave The Future Behind
- Ausstellungseröffnung: Alfred Haberpointner
- Flieger, grüß mir die Sonne
- Nocturne Gmunden 2026
- Christian Eisenberger
- BestOFF Sommerfrische
- Eröffnung der Salzkammergut Festwochen Gmunden 2026
- Potentials OÖ‘26
- ELISABETH II. – Keine Komödie von Thomas Bernhard
- Ein Kind von Thomas Bernhard
- Albertos Abenteuer – Pinguine auf Madagaskar
- Salzkammergut-Open-Air des Bruckner Orchester Linz
- Salzkammergut Open-Air des Bruckner Orchester Linz
- ArtWalk Gmunden I
- Franz Posch & seine Innbrüggler
- Lied.Fest I
- Lied.Fest II
- Beyond Liminal – Leonid Keller
- UAS – UpperAustrianSinfonietta
- Lied.Fest III
- Kinderworkshop
- Das dreißigste Jahr – von Ingeborg Bachmann
- Termin mit Schmidt
- Anna Mabo – Gesang, Gitarre
- Szenen einer Ehe
- St. Florianer Sängerknaben
- PHILIPP HOCHMAIR – „Hochmair, wo bist du?“
- Thomas Stipsits & Band
- PAROV STELAR – Live im Toskanapark
- Übergänge – Katharina Acht
- HERstage – Die Bühne gehört den Frauen
- Die Billigesser
- Roman Fediurko
- Monolog des Fürsten Saurau aus Thomas Bernhards „Verstörung“
- Querschläger
- Über allen Gipfeln ist Ruh – Ein deutscher Dichtertag um 1980
- Orchester der Angelika Prokopp Sommerakademie der Wiener Philharmoniker
- Thomas Bernhard – der Junge Journalist
- ArtWalk Gmunden II
- Herzzeit
- Mitglieder der Wiener Philharmoniker
- Ein Wildermuth von Ingeborg Bachmann
- Neue Wiener Solisten - Best of Salzkammergut
- Sound of Sommerfrische 2026: Schubertiade
- Sound of Sommerfrische 2026: Brahmsiade
- Sommerfestival - Kultur am Traunsee