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Der Künstler nutzt performative und dokumentarische Ansätze, um die Grenze zwischen realer und fiktionaler Welt zu befragen und zu verschieben. Menschen sprechen im öffentlichen Raum mit einem unsichtbaren Gegenüber und nach und nach verweben sich ihre Unterhaltungen zum Porträt eines
Dominik Zietlow - Nur die Berge begegnen sich nie
Manor Kunstpreis Zentralschweiz Luzern
Zuhören, wahrnehmen – aufmerksam, zugewandt, ohne Ausrufezeichen – ist ein zentrales Motiv in den Arbeiten von Dominik Zietlow (*1988). In seinen Filmen untersucht er die Wechselwirkung zwischen visuellen und akustischen Phänomenen. Wie sieht Klang aus? Was geschieht, wenn der Ton ausbleibt? Welche Geschichten entstehen, wenn nur ein Fragment zu Ohren kommt? Die Umwelt wird unter anderem über den Hörsinn wahrgenommen: Zuhören bedeutet Austausch und bildet eine Schnittstelle zwischen Gruppe und Individuum.Der Künstler nutzt performative und dokumentarische Ansätze, um die Grenze zwischen realer und fiktionaler Welt zu befragen und zu verschieben. Menschen sprechen im öffentlichen Raum mit einem unsichtbaren Gegenüber und nach und nach verweben sich ihre Unterhaltungen zum Porträt eines