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Staatsorchester Kassel

Das Staatstheater Kassel – Ein Theater mit Tradition

Das Staatstheater Kassel versteht sich mit seinen rund 500 festen Mitarbeitern als ein moderner Theaterbetrieb, der sich gleichermaßen der Tradition wie der Moderne verpflichtet fühlt. 30 Neuinszenierungen in den Sparten Musiktheater, Schauspiel, Tanztheater, Kinder- und Jugendtheater, dazu die Sinfonie-, Sonntags-, Kammer-, Familien-, Schüler- und Sonderkonzerte bilden Jahr für Jahr das große Angebot. Darüber hinaus sorgt ein umfangreiches theater- und konzertpädagogisches Programm für die Vermittlung an Kinder und Jugendliche.

Kontakt

Staatsorchester Kassel
Friedrichsplatz 15
D-34117 Kassel

Telefon: +49 (0)561-10 94 - 0
E-Mail: info@staatstheater-kassel.de

Bewertungschronik

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Konzert

Unvergessen!

Eröffnungskonzert der Woche der Demenz der Stadt Kassel

Moderation: Laura Wikert

Mit demenzieller Veränderung gerät die Welt ins Wanken – doch ganz oft bleibt gerade Musik vertraut und erreicht verschüttete Gefühle und Erinnerungen. Kammermusikensembles des Staatsorchesters Kassel laden Menschen mit Demenz, ihre Familien und Begleiterinnen und Begleiter zu einem besonderen gemeinsamen Konzertbesuch in Kooperation mit der Stadt Kassel ein. Ein Konzert für alle Sinne! Mit Mitgliedern des Staatsorchesters Kassel und Musik aus der Oper Carmen, Hänsel und Gretel, aus berühmten Filmen und dem Radio sowie einem Grußwort des Sozialdezernenten Dr. Norbert Wett.

Kostenloser Eintritt inkl. Kaffee und Kuchen im Anschluss an das Konzert. Eintritt nur mit Ticket. Tickets sind kostenlos an der Theaterkasse im Opernhaus und telefonisch unter 0561 10 94-2 22 erhältlich, E-Mail: kasse@staatstheater-kassel.de

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Jazz

Gastspiel: Jazz im TiF André Nendza Quartett

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Kinderkonzert

1. Kinderkonzert:
Sommersonnenklänge und Schneeflockentanz

ein Jahreszeiten-Konzert+ in Bewegung für alle ab 5 Jahren

Staatsorchester Kassel
Musikalische Leitung: Peter Schedding
Konzeption & Szenische Einrichtung: Laura Wikert


Hüpfen im Frühling, Summen im Sommer, Wirbeln im Herbst und Klingen im Winter. Wie tanzen Tulpen? Welche Töne macht Herbstlaub?

Im Konzert dreht sich alles um die vier Jahreszeiten. Gemeinsam mit dem Staatsorchester Kassel, Kindern aus Kassel und unserem Publikum erkunden wir dabei, wie sich Bewegung und Musik gegenseitig beflügeln. Wir hören mit dem ganzen Körper – und tauchen so tief in die Welt der Orchestermusik ein.

Musikalische Leitung: Ainārs Rubiķis
Konzeption & Szenische Einrichtung: Laura Wikert, Ilana Reynolds
Moderation: Laura Wikert, Ilana Reynolds
Licht: N. N.N.

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Kammerkonzert

1. Kammerkonzert

Spohr-Ensemble

In dieser Spielzeit wird unsere Kammerkonzertreihe durch das Spohr-Ensemble eröffnet. Freuen Sie sich auf ein abwechslungsreiches Programm mit Werken voller Klangfarben, Ausdruckskraft und musikalischer Feinheiten.

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Konzert

Gastspiel: Rio Reiser: Der Traum ist aus, aber...

Sanger der Revolte, Schauspieler, Politrocker, Kunsthure, Stimme einer Generation, Romantiker, Grundervater der deutschen Popmusik, Hassprediger, Schlagersanger, Muse, Trinker, bester Rocksanger der Republik, „fur den anti-imperialistischen Kampf unbrauchbar“ – das alles (und noch viel mehr) war Rio Reiser und doch auch wieder nicht. Einer, der nie seiner Rolle, aber immer sich selbst treu geblieben war. Einer, der mit seinem Alter Ego kampfte. Ein Kunstler mit dem unbedingten Drang zur Buhne. Einer, der dort lebte und starb, um immer wieder aufzuerstehen. Unter Bergen ideologischer Altlasten und dem Verbrauch der popkulturellen Werbemaschinerie. Zwischen ehernem Heldendenkmal und buntem Bravostarschnitt: Wer war dieser Ralph Christian Mobius aus Traunreut in Oberbayern? An diesem Abend wollen wir ihn suchen und entweder finden wir ihn in seiner Musik oder nirgends. Reiser uber Reiser: „Ich bin kein Guru, kein Politiker, kann nicht sagen, wo's langgeht. Schwachsinn! Ich erzahle Marchen, Geschichten, Volkslieder.“ Der Leipziger Schauspieler und Musiker Peter Schneider nahert sich auf seine Art einem seiner großen Vorbilder und transformiert die Poesie des unvergessenen Songkunstlers in eine szenische Nachtgestalt voller Schmerz, Herz und Liebe zur Musik.

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Konzert

Edgar Knecht meets Staatsorchester Kassel

Staatsorchester Kassel
Musikalische Leitung: Kiril Stankow


2026 wird Kasseler Musikgeschichte geschrieben! Erstmals treten das Edgar Knecht Trio und das Staatsorchester Kassel gemeinsam auf und vereinen Jazz, Weltmusik und europäische Klassik zu einem einzigartigen Konzerterlebnis. Im Mittelpunkt steht Edgar Knechts Projekt Colors of Europe – eine musikalische Liebeserklärung an die kulturelle Vielfalt des Kontinents. Volkslieder aus Frankreich, Österreich, Italien, Spanien und Deutschland werden neu interpretiert und in mitreißende Grooves sowie bewegende Balladen verwandelt – und das in sinfonischem Gewand. Ein leidenschaftliches Plädoyer für Völkerverständigung und ein geeintes Europa!

Die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen dem Theaterstübchen und dem Staatstheater Kassel sorgt regelmäßig für ausverkaufte Häuser – sei es bei den Gastspielen von Weltstar Ute Lemper, dem legendären Moka Efti Orchestra oder der Indie-Folk-Band Mighty Oaks, die zuletzt im Opernhaus zu erleben waren. Nun folgt ein weiteres außergewöhnliches Projekt: eine einzigartige künstlerische Melange zwischen dem international renommierten Edgar Knecht Trio und dem Staatsorchester Kassel im Rahmen des 17. Kasseler Jazzfrühlings.

Damit intensivieren zwei bedeutende Kasseler Kulturinstitutionen ihre enge Zusammenarbeit und schaffen ein unvergleichliches Klangerlebnis im neu eröffneten INTERIM.

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Konzert

Gastspiel: Kasseler Musiktage 2026

LAMENTO MIRABILE

Roberta Mameli (Sopran), Akademie für Alte Musik Berlin, Bernhard Forck (Konzertmeister)

Musik von Georg Friedrich Händel sowie Giovanni Battista Ferrandini: Il Piano di Maria

Mit Händels bewegender Musik ist die Akademie für Alte Musik Berlin, eines der bedeutendsten Ensembles für Barockmusik, nach vielen Jahren erneut bei den Kasseler Musiktagen zu Gast. Gemeinsam mit der Sopranistin Roberta Mameli, die weltweit in den bedeutendsten Opern- und Konzerthäusern auftritt, erfüllt sie das Schauspielhaus mit Arien und Instrumentalmusik von Händel sowie einem Werk, das bis vor wenigen Jahrzehnten Händel zugeschrieben wurde: Die theatralisch wirkungsvolle Kantate Il Pianto di Maria stammt jedoch von Giovanni Battista Ferrandini und bewegt mit ihrer affektgeladenen Musik.

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Jazz

Gastspiel: Jazz im TiF - Tobias Weindorf Quartett feat. Kristina Brodersen

Tobias Weindorf (p/ comp.) hat in seinem Quartett renommierte Musiker versammelt, mit denen er seit Jahren eng verbunden ist.

Weindorf möchte möglichst viele Aspekte des zeitgenössischen Jazz abdecken. Man trifft auf Monk und Modern-Straight Jazz ebenso wie auf Punk-Songs, die Weindorf behutsam in die Sprache des Jazz überträgt. Trotz aller Vielfalt kreiert das Quartett ein transparentes und in sich schlüssiges Klanguniversum und kommt dabei ganz ohne „künstliche Geschmacksverstärker" aus. Für "Jazz im tif" bringt Weindorf extra das kultige Wurlitzer-Piano mit.

Tobias Weindorf (*1980) studierte Jazzklavier an der Hochschule für Musik und Tanz Köln bei Hubert Nuss und John Taylor. Als Pianist, Komponist und Bandleader ist er in zahlreichen Formationen aktiv, darunter das Brodersen-Weindorf Quartett sowie sein Trio mit Christian Ramond und Peter Weiss. Er arbeitete unter anderem mit Ack van Rooyen, Lee Konitz, Fay Claassen und Herbert Grönemeyer und tourte mit Joey Cape (Lagwagon) durch Europa. Neben seiner Konzerttätigkeit ist er als Dozent und Theatermusiker tätig.



Kristina Brodersens musikalischer Weg führte von Saarlouis über New Orleans, Mainz und Kopenhagen nach Köln. Prägende Impulse erhielt sie unter anderem durch ihren Mentor Lee Konitz. Als Saxophonistin, Komponistin und Bandleaderin bewegt sie sich zwischen eigener Ensemblearbeit und großen Jazzorchestern. Neben dem Brodersen-Weindorf Quartett leitet sie ihr Projekt Kristina 4, dessen aktuelles Album On & On 2025 erschienen ist.



Von Bonn aus führte Christian Ramonds musikalischer Weg über Köln bis nach Kanada, wo er ein Stipendium der Banff Centre for Arts and Creativity erhielt. Als Kontrabassist ist er seit Jahrzehnten in unterschiedlichsten Projekten zwischen Modern Jazz und improvisierter Musik aktiv. Seine musikalische Offenheit und Erfahrung machen ihn zu einem gefragten Partner auf internationalen Bühnen; Konzertreisen führten ihn in mehr als 40 Länder weltweit.

Peter Weiss gehört seit den 1970er Jahren zu den profilierten Schlagzeugern der deutschen Jazzszene. Kritiker loben seine Klangästhetik, seine Dynamik und sein seismographisches Gefühl für den Solisten.

Eine über 40-jährige musikalische Zusammenarbeit verband ihn mit dem Saxophonisten Wolfgang Engstfeld im gemeinsamen Quartett sowie weiteren Formationen. Darüber hinaus ist er in zahlreichen Projekten im In- und Ausland aktiv und hat mit einer Vielzahl nationaler und internationaler Musiker gearbeitet.

Zudem ist er im Rahmen von Jazzpool NRW gemeinsam mit Wolfgang Schmidtke aktiv und prägt seit vielen Jahren als Organisator und künstlerischer Leiter die Jazzlandschaft in Düsseldorf.

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Konzert

Oratorium Isacco

Musikalische Leitung: Ainārs Rubiķis

Als einziges Werk einer Komponistin wurde 1782 im Wiener Hofburgtheater das Oratorium Isacco uraufgeführt. Die virtuose Musik schrieb Marianna Martines, die u. a. von Joseph Haydn und Johann Adolph Hasse ausgebildet wurde. Den Text auf die Erzählung im Alten Testament verfasste der bedeutende Librettist Pietro Metastasio: Abraham erhält von Gott den Auftrag, seinen Sohn Isaak zu töten, was im allerletzten Moment durch einen Engel verhindert wird.

Gemeinsam mit dem Staatsorchester Kassel unter Ainārs Rubiķis wirken u. a. der Sopranist Dennis Orellana, der vergangenen Sommer bei den Salzburger Festspielen zu erleben war, sowie das Heinrich-Schütz-Ensemble mit.

In Kooperation mit den Kasseler Musiktagen

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Chor

Gastspiel: Chor HfMT - How to Kammerchor - interaktives Chorkonzert

Mit dem Kammerchor der Hochschule für Musik und Theater Hamburg


Der Kammerchor der Hochschule für Musik und Theater Hamburg lädt ein zu einem interaktiven Chorkonzert. Der international preisgekrönte Chor singt Werke von der Renaissance (Heinrich Schütz) über die Romantik (Johannes Brahms) bis hin zur Gegenwart (Ben Parry). Dabei gibt das Ensemble Einblick in seine Arbeitsweise und erläutert einzelne Werke und deren Kompositionstechniken. An mehreren Stellen des Programms ist das Publikum eingeladen, aktiv zu werden. Das Programm dauert etwa eine Stunde und ist für alle Altersstufen geeignet.

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Konzert

Gastspiel: Kuratorium Aktion für behinderte Menschen mit dem Heeresmusikkorps Kassel

Mit dem Heeresmusikkorps Kassel, dem Heeresmusikkorps Koblenz und dem Marinemusikkorps Kiel

Anlässlich des 70-jährigen Bestehens präsentieren in diesem Jahr gleich drei Musikkorps eine musikalische Reise von Marschmusik, über sinfonische Werke, bis zu modernen Film- und Unterhaltungsmusik-Arrangements. Der Erlös geht an das Kuratorium Aktion für behinderte Menschen Region Kassel e.V. Die Veranstaltung wird in Kooperation mit den Rotary- und Lions-Clubs der Region durchgeführt.

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Konzert

Gastspiel: Nathan Ott 4tett - Coltrane 100

Förderverein Kasseler Jazzmusik präsentiert 34. Jazzfest Kassel

Zum 100. Geburtstag von John Coltrane stellt Nathan Ott ein Quartett vor, das sich von Coltranes Denken inspirieren lässt, ohne es zu reproduzieren.

Am 11. November 2026 bringt das Nathan Ott Quartett dieses Projekt auf die Bühne, als zeitgenössische Auseinandersetzung mit einer Musik, die bis heute nachwirkt. Ausgangspunkt ist Coltranes spätes Schaffen: nicht als Repertoire, sondern als Idee. Als Offenheit mit Mut zur Veränderung. In dieser Haltung begegnen sich Christof Lauer (Tenor und Sopransaxophon), Camila Nebbia (Tenorsaxophon), Jonas Westergaard (Bass) und Nathan Ott (Schlagzeug): Musiker*innen aus unterschiedlichen Generationen und Kontexten.

Nathan Otts Schlagzeugspiel schafft Räume und Beweglichkeit, verbindet Komposition und Improvisation zu einem offenen Gefüge. Darin entfalten sich Lauers expressive Klangsprache, Camila Nebbias markante Energie und Westergaards elastische, präsente Basslinien zu einer dichten, hochkommunikativen Musik.

Was live entsteht, ist keine Hommage im klassischen Sinn, sondern eine Musik im Geiste Coltranes: forschend und von innerer Spannung getragen.

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Konzert

Gastspiel: Baby - Sommer's Brother & Sisterhood

Förderverein Kasseler Jazzmusik präsentiert 34. Jazzfest Kassel

Günter „Baby“ Sommers Großprojekt erweist der legendären „Brotherhood Of Breath“ des südafrikanischen Musikers Chris McGregor (Piano, Flöte, Komposition) aus den 70er und 80er Jahren seine Referenz. Mit ungezügelter Spielfreude erweckt es den grenzenlosen Geist der damaligen Pioniere zu neuem Leben „Musik muss einen Rhythmus besitzen“ hatte Chris McGregor 1971 das Konzept seiner Kompositionen beschrieben: „Ich habe einfach genug von dieser beschissenen Avantgarde, die meint, dass die Musik auf die time verzichten solle. […] Die Leute hier in Europa identifizieren sich nicht mit der Trommel. Und das ist schade“.

Baby Sommers Projekt transponiert die Vergangenheit einer spezifischen Formation aus der jüngeren Jazzgeschichte in die Gegenwart – als Impuls für die aktuelle Musikszene (auch über die Grenzen des „Jazz“ hinaus) – und nicht zuletzt auch für eine multi-kulturelle Verständigung. Denn die „Brother & Sisterhood“ verbindet nicht nur Musiker verschiedener Nationalitäten, Musiktraditionen und Geschlechter, sie gibt auch ein Beispiel für eine „Identität“, in der sich solche Kategorien als irrelevant erweisen und auflösen.

Die Großformation begeistert das Publikum und vereint ausgewiesene FreeJazz-Fans und jugendliche Jazzrock-Anhänger.

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Konzert

2. Sinfoniekonzert / Bußtagskonzert:
Seelenherbst

Staatsorchester Kassel
Musikalische Leitung: Clemens Fieguth


Louis Spohr: Herbst aus 9. Sinfonie h-Moll op. 143 Die Jahreszeiten
Peter I. Tschaikowsky: (Arr. Sergei Abir) September, Oktober, November aus Die vier Jahreszeiten op. 37
Alexander Glazunow: Herbst aus Die Jahreszeiten op. 67
Edvard Grieg: Im Herbst op. 11
Johannes Brahms: Variationen über ein Thema von Joseph Haydn

Der Herbst markiert Übergang und Rückbesinnung. Zu Beginn erklingt Louis Spohrs gleichnamiger Satz aus seiner 9. Sinfonie und eröffnet das Programm mit klassisch-romantischer Klarheit. Tschaikowskys September, Oktober und November sowie Alexander Glazunows sinfonische Dichtung Im Herbst beleuchten die Jahreszeit aus russischer Perspektive. Edvard Griegs Konzertouvertüre Im Herbst verbindet Naturstimmung mit nordischer Melancholie. Johannes Brahms’ Variationen über ein Thema von Joseph Haydn schließen den Abend mit einem Werk, das historische Form und individuelle Klangsprache vereint. Brahms betonte stets die Bedeutung der Überlieferung und zugleich deren konstante Weiterentwicklung.

Das Programm spiegelt so den Geist des Jubiläumsjahres: Rückblick als Grundlage für künstlerische Erneuerung. Wir freuen uns sehr, dass dieses Konzert unser neuer 1. Kapellmeister und stellv. GMD Clemens Fieguth übernimmt.

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Konzert

3. Sinfoniekonzert:
Winterträume

Staatsorchester Kassel
Musikalische Leitung: Ainārs Rubiķis


Jean Sibelius: Finlandia op. 26
Johan Wagenaar: Saul e David op. 24
Peter I. Tschaikowsky: 1. Sinfonie g-Moll op. 13 Winterträume

Der Winter erscheint hier als politische Metapher, biblisches Drama und persönliche Klangvision. Jean Sibelius’ Finlandia entstand 1899 im Kontext nationaler Unterdrückung und wurde rasch zu einem musikalischen Symbol finnischer Identität. Johan Wagenaars sinfonische Dichtung Saul e David greift die alttestamentarische Geschichte in spätromantischer Tonsprache auf.

Im Zentrum dieses Konzertes steht aber Tschaikowskys 1. Sinfonie Winterträume, ein frühes Werk, in dem der Komponist atmosphärische Bilder mit klassischen Formen verbindet. Tschaikowsky sprach selbst von „Träumen eines winterlichen Weges“. Das Konzert verbindet persönliche Handschrift und historische Aussagekraft. Dieses Spannungsfeld prägt die Musikgeschichte des Staatsorchesters Kassel seit Jahrhunderten. Dirigent des Abends ist der Niederländer Otto Tausk. Der Chefdirigent des Vancouver Symphony Orchesters kehrt nach seinem erfolgreichen Kasseler Debüt im Jahr 2022 wieder einmal an das Pult des Staatsorchesters zurück.

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Familienkonzert

Musikalische Geschichten zu Weihnachten für die ganze Familie

Marietta Geismann, Erzählerin
Katja Geismann, Violine
Tobias Geismann, Klavier


Alle Jahre wieder – und dann ist plötzlich wieder Weihnachten! Bei unseren musikalischen Geschichten gehts mal verrückt, mal besinnlich oder mal überhaupt gar nicht weihnachtlich zu. Wir laden alle kleinen und großen Weihnachtswichtel oder -muffel dazu ein, sich mit uns in knapp 45 Minuten die besinnliche Zeit zu vertreiben.

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Konzert

4. Sinfoniekonzert:
525 Jahre Ewig Anfang

Musikalische Leitung: Ainārs Rubiķis
Dramaturgie: Tobias Geismann
Chorleitung: Marco Zeiser Celesti
Annabelle Kern, Sopran
Johannes Strauß, Tenor
Stefan Hadžić, Bariton
CANTAMUS CANTAMUS – Kinder- und Jugendchor, CANTAMUS


Louis Spohr: Fantasie f-Moll für Harfe solo op. 35
Paul Hindemith: Symphonic Metamorphosis of Themes by Carl Maria von Weber (Sinfonische Metamorphosen über ein Thema von Carl Maria von Weber)
Carl Orff: Carmina Burana

Dieses Konzert eröffnet das Jubiläumsjahr des Staatsorchesters Kassel, in dem wir seinen 525. Geburtstag feiern. Unter dem Gedanken „Ewig Anfang“ begegnen sich Herkunft und Aufbruch, Tradition und Moderne. Denn eine so lange Geschichte bedeutet nicht Stillstand, sondern immer wieder Veränderung, Bewegung und Erneuerung.

Louis Spohrs Fantasie für Harfe, gespielt von unserer Solo-Harfenistin Alice Vecchio, führt zurück zu einem der prägendsten Kasseler Hofkapellmeister und damit zu einem wichtigen Kapitel unserer eigenen Orchestertradition. Paul Hindemiths Sinfonische Metamorphosen zeigen, wie vertrautes musikalisches Material in neuer Gestalt weiterleben kann: als Verwandlung, Fortschreibung und schöpferischer Dialog mit der Vergangenheit.

Carl Orffs Carmina Burana bildet den monumentalen Abschluss des Abends. Mittelalterliche Texte treffen hier auf archaische Rhythmen, starke Bilder und eine unmittelbar packende Klangsprache des 20. Jahrhunderts. So wird dieses Konzert zum klingenden Auftakt eines Jubiläums, das Vergangenheit nicht nur bewahrt, sondern lebendig fortschreibt: 525 Jahre Musikgeschichte als fortwährender Anfang.

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Konzert

Jugendkonzert Oh Fortuna! Stelle dich dem Schicksal - Carmina Burana

Staatsorchester Kassel
Musikalische Leitung: Ainārs Rubiķis
CANTAMUS CANTAMUS – Kinder- und Jugendchor, CANTAMUS


Eine wundersame Textsammlung aus dem Mittelalter erzählt Geschichten von Gemeinschaft, dem alltäglichen Leben – aber auch von großen Unsicherheiten, mit denen wir Menschen jeden Tag umgehen müssen. Dinge, die wir einfach nicht in der Hand haben. „Schicksal“ eben. Aber was soll das sein? Was hat das mit uns heute zu tun? Und wie klingt das, wenn man diese großen Themen auch noch in Musik verpackt?

Carmina Burana von Carl Orff ist fast 100 Jahre alt und hat immernoch eine überwältigende Wirkung auf Menschen: Kraftvolle Chormusik, zarte Solo-Passagen, pulsierende Rhythmen und eine ordentliche Portion Orchester-Energie reißen Hörer:innen in den Bann.

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Konzert

5. Sinfoniekonzert:
525 Fatum und Freiheit

Staatsorchester Kassel
Musikalische Leitung: n.n.
Dramaturgie und musikalische Assistenz: Tobias Geismann


Johan Halvorsen: 2. Sinfonie d-Moll
Wilhelm Stenhammar: 1. Sinfonie F-Dur

Von 2007 bis 2017 war Patrik Ringborg GMD in Kassel. In diesen Jahren stellte er dabei immer wieder Musik seiner skandinavischen Heimat in den Mittelpunkt seiner Konzerte. So ist sehr naheliegend, dass er bei seinem Konzert im Jubeljahr 2027 Musik des Norwegers Johan Halvorsen und seines schwedischen Landsmannes Wilhelm Stenhammar im Gepäck hat. Als Operndirigent in Kassel trat er vor allem mit Werken von Richard Strauss in Erscheinung. Ein bis heute unvergessener Abend war Erich Wolfgang Korngolds Die tote Stadt.

Mit Halvorsens 2. Sinfonie und Stenhammars 1. Sinfonie stehen zwei selten gespielte nordische Werke im Fokus. Halvorsens d-Moll-Sinfonie ist deutlich von der deutschen Spätromantik geprägt, während Stenhammar in seiner F-Dur-Sinfonie nach einer eigenständigen schwedischen Tonsprache suchte. Beide Komponisten bewegten sich zwischen Vorbild und Selbstbehauptung. Stenhammar schrieb rückblickend, er habe „lernen müssen, sich von fremden Stimmen zu lösen“. Das Konzert reflektiert damit ein zentrales Motiv der Saison: die Spannung zwischen Schicksal, Freiheit und künstlerischer Identität – damals wie heute.

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Konzert

6. Sinfoniekonzert | Karfreitagskonzert:
525 Lumen ex silentio

Staatsorchester Kassel
Musikalische Leitung: Ainārs Rubiķis
Dramaturgie: Tobias Geismann


Valentin Silvestrov: Hymn 2001
Ludwig van Beethoven: 5. Sinfonie c-Moll op. 67
Arvo Pärt: Lamentate für Klavier und Orchester
Valentin Silvestrov: Der Bote für Klavier und Streicher

Stille und Verdichtung prägen dieses Karfreitagskonzert. Valentin Silvestrovs Hymn und Der Bote stehen für eine Musik des Nachklangs, die bewusst leise und reduziert ist. Arvo Pärts Lamentate verbindet meditative Ruhe mit existenzieller Dramatik und entstand ursprünglich im Kontext einer künstlerischen Auseinandersetzung mit Raum und Vergänglichkeit. Beethovens Schicksalssinfonie bildet das Zentrum des Programms: Der Weg von der Dunkelheit zum Licht hat schon immer Komponist:innen fasziniert. Beethoven gelingt dabei eine ganz besondere und persönliche musikalische Transformation, die bis heute zu einer der eindrücklichsten Kompositionen der Musikgeschichte gehört. Pärt formulierte einmal, dass Musik „aus der Stille geboren“ werde – ein Gedanke, der dieses Programm ebenso trägt wie den Geist des Jubiläums. Wir freuen uns sehr, dass mit der in Köln lebenden Echo-Preisträgerin, Olga Scheps, eine der führenden Pianist:innen unserer Zeit nach Kassel kommt um gemeinsam mit dem Staatsorchester und GMD Ainārs Rubiķis, diese so besonderen Werke in Kassel erstmalig vorstellen wird.

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Konzert

John Williams in Concert – The Revival

Musikalische Leitung: Viktor Jugović
Moderation: Laura Wikert, Tobias Geismann


Er ist einer der berühmtesten Komponisten unserer Zeit: John Williams. Nicht auszudenken, wie sich die Geschichte der Filmmusik im 21. Jahrhundert ohne ihn weiterentwickelt hätte. Es gibt kaum Musikliebhaber, die nicht die ein oder andere Melodie aus seinem umfangreichen Schaffen gehört haben. „Der einzige Mensch, mit dem ich je eine perfekte Arbeitsbeziehung hatte, ist John Williams“, sagte der Regisseur Steven Spielberg einmal über den Mann, der 52 Mal für einen Oscar nominiert wurde – das ist einsamer Weltrekord. Pünktlich zu seinem 95. Geburtstag rollen wir noch einmal für den „großen alten Mann“ des Hollywood-Soundtracks im INTERIM den roten Teppich aus und feiern ihn mit einigen seiner berühmtesten Partituren zu legendären Blockbustern wie Star Wars, Indiana Jones, Harry Potter und Jurassic Park .

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Konzert

7. Sinfoniekonzert:
525 Zeit der Herzen

Staatsorchester Kassel
Musikalische Leitung: Clemens Fieguth
Dramaturgie: Tobias Geismann


Johannes Brahms: Tragische Ouvertüre d-Moll op. 81
Aaron Copland: Klarinettenkonzert
Sergei Rachmaninov: 2. Sinfonie e-Moll op. 27

Emotionale Gegensätze bestimmen dieses Konzert. Johannes Brahms’ Tragische Ouvertüre zeigt den Komponisten in konzentrierter Ernsthaftigkeit. Aaron Coplands Klarinettenkonzert entstand 1948 für Benny Goodman und verbindet amerikanische Klangsprache mit jazznahen Rhythmen. Als Solistin wird Inga Meyer dieses Werk präsentieren. Sergej Rachmaninows 2. Sinfonie beschließt den Abend mit eindrücklichen Melodien, spritziger Virtuosität und grandioser Orchestrierung. Nach einer Schaffenskrise geschrieben, bedeutete die Sinfonie für den Komponisten einen künstlerischen Neubeginn. Vergangenheit, persönliche Erfahrung und emotionale Direktheit treten hier in eine direkte Beziehung: ein roter Faden, der auch das gesamte Jubiläumsjahr des Staatsorchesters prägt.

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Konzert

8. Sinfoniekonzert:
525 Im Spiegel der Romantik

Staatsorchester Kassel
Musikalische Leitung: n.n.
Dramaturgie und musikalische Assistenz: Tobias Geismann


Richard Wagner: Vorspiel zur Oper Lohengrin
Anton Bruckner: 4. Sinfonie Es-Dur Romantische

Zum Abschluss der Spielzeit 2026/27 und in der Mitte unseres Orchesterjubiläums richtet sich der Blick auf zwei zentrale Werke der Spätromantik. Richard Wagners Vorspiel zur großen romantischen Oper Lohengrin entfaltet aus schwebenden Streichern eine himmlische Atmosphäre und gehört zu seinen bekanntesten Orchesterstücken. Die Oper, deren Libretto maßgeblich von den Sagen der Brüder Grimm beeinflusst wurde, ist 1850 in Weimar uraufgeführt worden. Anton Bruckners 4. Sinfonie, die Romantische , ist die einzige seiner Sinfonien mit programmatischem Titel. Naturbilder, Jagdmotive und weite Klangräume prägen dieses Werk. Bruckner, der Richard Wagner sehr verehrte, verstand seine Sinfonie als „romantisches Bild“, nicht als Handlung. Das Konzert verbindet klangliche Monumentalität mit historischer Tiefe, spiegelt also Vergangenheit und Gegenwart bewusst miteinander.

Der Wiener Roberto Paternostro war von 1997 bis 2007 GMD in Kassel und prägte mit seinen Interpretationen von Anton Bruckner und Richard Strauss das damalige Konzertleben in Kassel. In seine Amtszeit fiel neben einem kompletten Wagnerschen Ringzyklus auch der temporäre Umzug in das Zelt am Friedrichsplatz. Hier leitete er unvergessene Produktionen wir Arthur Honeggers Jeanne d’Arc au bûcher oder Giuseppe Verdis Don Carlos .

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Konzert

Konzert-Café

Musik hören, Atmosphäre genießen und miteinander ins Gespräch kommen: Das neue Konzert-Café verbindet ein einstündiges Kammerkonzert mit der entspannten Stimmung eines Kaffeehauses.

Wechselnde Ensembles des Staatsorchesters Kassel gestalten abwechslungsreiche Programme und zeigen die Vielfalt der Kammermusik in persönlicher Atmosphäre. Danach erwarten Sie Kaffee, Tee und Kuchen – ein schöner Anlass zum Verweilen, zum Austausch und zum genussvollen Ausklang des Sonntagnachmittags.

Moderation: Moritz Noll

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Kinderkonzert

Lauscher auf!

für Kinder von 4 bis 6 Jahren

Musiker:innen des Staatstorchesters Kassel
Moderation: Laura Wikert


Bei Lauscher auf! gibt es für die Jüngsten einiges zu erleben. Auf Sitzkissen rücken wir im Orchesterprobensaal ganz nah an das Geschehen. Zusammen mit unseren Musiker:innen aus verschiedenen Instrumentengruppen erzählen wir spannende Geschichten zum Mitmachen.

Treffpunkt Opernfoyer | Dauer: ca. 1 Stunde

Der Eintritt kostet 3 Euro je teilnehmendes Kind, begleitende Erwachsenen erhalten freien Eintritt.

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Kinderkonzert

Orchester-Rallye

eine musikalische Schnitzeljagd für Kinder von 8 bis 12 Jahren

Musiker:innen des Staatsorchesters Kassel
Laura Wikert, Leitung


Das Staatstheater ist ein wahres Labyrinth. Auf einer Schnitzeljagd auf Pfaden, die das Publikum sonst nicht zu sehen bekommt, gilt es viele musikalische Rätsel zu lösen und die Musiker:innen des Staatsorchesters zu finden. An gut versteckten Stationen stellen sie ihre Instrumente vor. Zum Abschluss gibt es ein kleines Konzert für alle!

Dauer ca. 2 Stunden

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Staatsorchester Kassel

Das Staatstheater Kassel – Ein Theater mit Tradition



Das Staatstheater Kassel versteht sich mit seinen rund 500 festen Mitarbeitern als ein moderner Theaterbetrieb, der sich gleichermaßen der Tradition wie der Moderne verpflichtet fühlt. 30 Neuinszenierungen in den Sparten Musiktheater, Schauspiel, Tanztheater, Kinder- und Jugendtheater, dazu die Sinfonie-, Sonntags-, Kammer-, Familien-, Schüler- und Sonderkonzerte bilden Jahr für Jahr das große Angebot. Darüber hinaus sorgt ein umfangreiches theater- und konzertpädagogisches Programm für die Vermittlung an Kinder und Jugendliche.

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Konzerte / Konzert Staatsorchester Kassel Kassel, Friedrichsplatz 15
Konzerte / Konzert Kasseler Konzertchor Schauenburg, Unterer Kirchweg 1
Ereignisse / Festival Kasseler Musiktage 22.10. bis 1.11.2026
Aufführungen / Show OnTour Musicals
Dinner- & Konzertshow
verschiedene Orte
Konzerte / Konzert Göttinger Symphonie Orchester Göttingen, Godehardstraße 19-21
Konzerte / Kammerkonzert Fürstensaal Stadtschloss Fulda Fulda, Schlossstraße 1

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